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150 Jahre DIHK – eine Chronologie

Von 1861 bis heute, vom DHT über den DIHT zum DIHK: Die wichtigsten Stationen der Wirtschaftsvertretung sind hier im Überblick für Sie zusammengestellt.

1861: Am 13. Mai treffen sich Delegierte von 91 Handelskammern, Handels- und Gewerbekammern, Kaufmännischen Korporationen und anderen regionalen Organisationen der gewerblichen Wirtschaft aus fast allen Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes in Heidelberg, um den Deutschen Handelstag (DHT) zu gründen. Die Initiative war von Theodor Frey, dem Vorsitzenden der Handelsinnung Eberbach in Baden, und dem Badischen Handelstag ausgegangen. Zum Vorsitzenden des Handelstages wird der David Hansemann gewählt, ein prominenter liberaler Unternehmer. In Berlin wird ein ständiges Büro des Deutschen Handelstages eingerichtet.

1865: Der Handelstag lädt alle Kammern und sonstigen regionalen Vertretungen der gewerblichen Wirtschaft zur Mitgliedschaft ein. Er hat 179 Mitglieder.

Der Deutsche Handelstag setzt sich für die nationale Einigung ein. In der Wirtschaftspolitik fordert er die Gewerbefreiheit, die Einführung einer gemeinsamen Währung für die Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes, die Vereinheitlichung des Wirtschaftsrechts, die Standardisierung von Maßen und Gewichten und eine Koordinierung der Verkehrspolitik der deutschen Staaten. In der Zollpolitik unterstützt er die Freihandelspolitik, die der Deutsche Zollverein unter der Führung Preußens verfolgt.

1866: Nachdem Österreich aus dem Deutschen Bund verdrängt wird, verlassen die österreichischen Handels- und Gewerbekammern den Deutschen Handelstag.

1867 / 1871: Nach der Gründung des Norddeutschen Bundes und der Reichsgründung vertritt der Deutsche Handelstag die Interessen der gewerblichen Wirtschaft gegenüber den neuen zentralen Institutionen, Regierung und Parlament. Wichtige wirtschaftspolitische Themen der Zeit sind die Zollpolitik, die Währungspolitik, die Verstaatlichung der Eisenbahnen, Neuerungen in Post und Telekommunikation und die Sozialpolitik.

1894: Gründung der ersten Auslandshandelskammer in Brüssel

Mai 1918: Umbenennung in Deutscher Industrie- und Handelstag (DIHT)

Der Deutsche Industrie- und Handelstag unterstützt die Weimarer Republik. Neue Aufgaben des Industrie- und Handelstages werden die Koordinierung der Kammeraktivitäten in der dualen Berufsausbildung, die seit den zwanziger Jahren stark zunehmen, und die Betreuung der Auslandshandelskammern.

1924: In Preußen erfolgt Umbenennung in Industrie- und Handelskammer, andere Länder folgen.

1935: Der Industrie- und Handelstag wird aufgelöst und unter der nationalsozialistischen Diktatur wird die wirtschaftliche Selbstverwaltung aufgehoben.. Die Industrie- und Handelskammern werden in Instrumente der staatlichen Wirtschaftspolitik umgewandelt.

1943: Auflösung der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern, ihre Aufgaben werden von den neuen Gauwirtschaftskammern übernommen.

1945: Nach dem Ende der Diktatur werden die Industrie- und Handelskammern in den drei westlichen Zonen als Institutionen der wirtschaftlichen Selbstverwaltung wieder gegründet. Auch in der Sowjetischen Zone werden Industrie- und Handelskammern gegründet; sie haben aber nur die begrenzte Funktion, die Integration der privaten Betriebe in die staatliche Planwirtschaft zu unterstützen.

Oktober 1949: Gründung des Deutschen Industrie- und Handelstages in Anwesenheit des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, in Ludwigshafen. Der DIHT hat seinen Sitz zunächst in Frankfurt.

1950: Umzug in die Bundeshauptstadt Bonn

Der DIHT setzt sich für die Wirtschaftsordnung der Sozialen Marktwirtschaft ein, und er unterstützt die liberale Außenwirtschaftspolitik der Bundesregierung.

1956: Mit dem Industrie- und Handelskammergesetz von 1956 wird eine einheitliche Rechtsgrundlage für die Industrie- und Handelskammern des Bundesgebietes geschaffen.

1951: Der Industrie- und Handelstag unterstützt die europäische Integration, die mit der Gründung der Montanunion beginnt und 1957 mit der Errichtung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft fortgesetzt wird.

Neue Aufgaben, denen sich der DIHT widmet, sind die Energiepolitik, die Strukturpolitik und die Umweltpolitik.

1989 / 1990: Während des demokratischen Wandels in der Deutschen Demokratischen Republik werden die Industrie- und Handelskammern als Institutionen der wirtschaftlichen Selbstverwaltung neu aufgebaut. Nach der Wiedervereinigung werden die Industrie- und Handelskammern in den neuen Bundesländern Mitglieder des Deutschen Industrie- und Handelstages.

1999: Umzug nach Berlin

2001: Namensänderung in Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Der neue Name soll die Gemeinsamkeit der Industrie- und Handelskammern, der Auslandshandelskammern und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages betonen.

Seit 2000: Engagement für die Stärkung der dualen Berufsausbildung und für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie