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Der Festakt

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag erfuhr bei dem Festakt zu seinem 150. Gründungsjubiläum viel Lob und Anerkennung. Rund 600 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden waren am 22. März 2011 der Einladung des DIHK in das Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin gefolgt.

Bundespräsident Wulff am PodiumBundespräsident Christian Wulff lobte in seiner Ansprache die Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) als Botschafter des demokratischen Rechtsstaates und der sozialen Marktwirtschaft. Dem DIHK bescheinigte er, seinen vom Staat übertragenen hoheitlichen Aufgaben und Pflichten "in besonderer Weise" nachzukommen.

Wulff mahnte auch entschiedene Schritte an, um den demografischen Wandel in Deutschland zu bewältigen. "So, wie wir ihm bisher begegnen, nagt er am Fundament unserer sozialen Sicherungssysteme." Der demografische Wandel schmälere Wachstumschancen. Unternehmen falle es zunehmend schwerer, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. "Uns könnten in nur 15 Jahren bis zu sechseinhalb Millionen Erwerbstätige fehlen", warnte Wulff.

Der Bundespräsident verwies auf das große Potenzial der Millionen Frauen, die bisher nicht erwerbstätig sind – es aber gerne wären. Hier müssten Unternehmen noch kreativer werden, um Flexibilität und Familienfreundlichkeit zu erreichen.

DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann hob in Berlin die Rolle der Spitzenorganisation der Industrie- und Handelskammern als Sprachrohr und Interessenvertreter der gewerblichen Wirtschaft auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene hervor.

Zugleich mahnte er die Wirtschaft, nicht nur Forderungen an die Politik zu stellen. Vielmehr müsse sie auch stets Teil der Lösung sein. Der DIHK sei dazu bereit. "Uns ist durchaus bewusst, dass sich die Wirtschaft nicht einseitig auf Forderungen an die Politik beschränken kann", betonte Driftmann.

Seit seiner Gründung gelte für den DIHK das Leitbild des "ehrbaren Kaufmanns". Im internationalen Kontext gehe es dem DIHK um offene Märkte und um einen fairen Umgang miteinander in einer globalisierten Welt.

Der ehemalige österreichische Bundeskanzler und jetzige Präsident der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer, Viktor Klima, dankte dem DIHK für die gute Zusammenarbeit. Dabei hob er die besondere Leistung hervor, aus den AHKs als Einzelkämpfer auch starke Teamplayer zu machen. Die AHKs sind mit 120 Standorten in 80 Ländern vertretenen.

Impressionen von der Veranstaltung