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Artikelaktionen

Thema der Woche

Daten, Fakten, Argumente zu einem aktuellen Thema der Woche hält der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hier im PDF-Format für Sie zum Download bereit.

Aktuelle Ausgaben

Hier finden Sie die Themen der Woche aus den vergangenen zwölf Monaten:

  • E-Privacy-Verordnung – gut gemeint ist nicht gut gemacht (16.08.2018)
    Nachdem bereits die neue Datenschutz-Grundverordnung bei deutschen Unternehmen für große Verunsicherung gesorgt hat, plant die EU nun weitere Regeln zum Datenschutz: die E-Privacy-Verordnung, die erheblichen Einfluss darauf haben wird, wie Online‐Dienste künftig angeboten werden dürfen. Der DIHK bewertet den Entwurf der EU-Kommission als zu weitgehend, die bereits erfolgten Nachbesserungen der Mitgliedstaaten reichen aus seiner Sicht nicht aus.
  • Kunststoff: Weltweite Kreislaufwirtschaft sticht punktuelle Produktverbote (09.08.2018)
    Um etwas gegen die Plastikverschmutzung der Weltmeere zu unternehmen, hat die EU-Kommission im Mai einen Richtlinienvorschlag vorgelegt, der Sensibilisierungsmaßnahmen und Vorgaben zur Verbrauchsminderung vorsieht. Den Schwerpunkt bilden jedoch selektive Produktverbote. Letztere hält der DIHK für nicht zielführend. Er rät, Drittstaaten beim Recycling von Plastikabfällen zu unterstützen, Produktinnovationen zu fördern, geltendes Recht konsequenter anzuwenden und – wie bereits im Kommissionsvorschlag vorgesehen – Verbraucher stärker zu sensibilisieren.
  • US-Autozölle: Handelspolitische Kehrtwende? (02.08.2018)
    Die USA drohen mit Importzöllen auf Autos und Autoteile und führen als Argument eine angebliche Gefährdung der nationalen Sicherheit an. Würden Einfuhren generell zum Sicherheitsrisiko erklärt, warnt der DIHK, könnten andere WTO-Mitglieder ebenfalls beliebig Handelsschranken errichten. Zudem profitiere die US-Wirtschaft von den Investitionen deutscher Automobilfirmen und -zulieferer. Aus Sicht der Wirtschaft sei es wichtig, dass die EU geschlossen, entschlossen und WTO-konform agiere.
  • Umsatzsteuerbetrug auf Online-Marktplätzen – Gesetzentwurf muss nachgebessert werden! (26.07.2018)
    Im boomenden Handel über Internetplattformen versäumt vor allem mancher ausländische Anbieter, die Mehrwertsteuer abzuführen. Deshalb will die Bundesregierung ab 2019 die Marktplatzbetreiber verpflichten, von den Händlern Bescheinigungen des Finanzamts einzufordern. Der DIHK findet ein konsequentes Vorgehen gegen Umsatzsteuerbetrug richtig, er kritisiert allerdings, dass das geplante Gesetz auch inländische Anbieter einbezieht. Zudem sei die Umsetzungsfrist mit voraussichtlich zwei Wochen viel zu kurz.
  • Bürokratie reduziert – es geht doch! (19.07.2018)
    Die Anhebung der Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter von 410 auf 800 Euro verringert spürbar die Bürokratie hierzulande: Einer aktuellen DIHK-Umfrage zufolge registrieren drei Viertel der Unternehmen eine deutliche Entlastung. Der DIHK hofft nun auf den nächsten großen Schritt beim Bürokratieabbau. Der bestünde in zeitnahen Betriebsprüfungen, verbunden mit verkürzten Aufbewahrungsfristen.
  • Fachkräftemangel entwickelt sich zur Wachstumsbremse für den Deutschlandtourismus (12.07.2018)
    Die Hauptreisezeit steht vor der Tür, und die Gästezahlen erreichen Rekordwerte – dennoch ist die Stimmung im deutschen Gastgewerbe verhalten. Sorgen bereitet den Betrieben insbesondere der Mangel an qualifiziertem Personal. Zusätzlich zu der im Koalitionsvertrag vereinbarten Fachkräfteoffensive für die Tourismusbranche, den Initiativen der Bundesländer und den vielen Aktivitäten der Wirtschaft ist es nach Einschätzung des DIHK deshalb dringend erforderlich, die Zuwanderung in gastgewerbliche Berufe zu erleichtern.
  • 5G-Internet wichtig für Deutschlands Wirtschaft (05.07.2018)
    Anfang 2019 sollen die Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G vergeben werden. Angesichts der enormen Bedeutung dieser Technik für den Standort – beispielsweise mit Blick auf die Industrie 4.0, Mobilitätsdienste, vernetztes Fahren oder auch die Energieversorgung – mahnt der DIHK, frühzeitig geeignete Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige, flächendeckende Mobilfunkversorgung zu definieren. Diese Entscheidungen hätten weitreichende Auswirkungen auf die Volkswirtschaft und die gesamte Gesellschaft.
  • Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen: Vertrauensbasis stärken (28.06.2018)
    Wie geht es nach den Präsidentschaftswahlen in der Türkei weiter? Insbesondere kleinere deutsche Unternehmen warten derzeit bei Neuinvestitionen ab und prüfen die Auswirkungen des Wahlergebnisses auf ihre Geschäftsentwicklung vor Ort. Aus Sicht des DIHK benötigt das türkische Wirtschaftswachstum ein stabileres Fundament; ausländische Investoren müssen Vertrauen zurückgewinnen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass die Unabhängigkeit der türkischen Zentralbank gewahrt bleibt.
  • Mehr EU-Geld für Forschung – aber reicht das? (21.06.2018)
    Der EU-Haushaltsrahmen "Horizon Europe" (2021-2027) sieht 100 Milliarden Euro für Forschung und Innovation (FuI) vor, 20 Milliarden Euro mehr als im laufenden Haushaltsrahmen. Das geht nach Einschätzung des DIHK in die richtige Richtung, besser wäre es jedoch, dem Vorschlag einer Expertengruppe zu folgen, die zu einer Verdoppelung des derzeitigen FuI-Budgets rät.
  • Zurück aus der Mottenkiste – Zölle und Handelshemmnisse auf dem Vormarsch (14.06.2018)
    Die US-Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte und die angedrohten Gegenmaßnahmen sind nur ein aktuelles, aber beileibe nicht das einzige Beispiel dafür, dass Handelshemmnisse weltweit eine unglückselige Renaissance erleben. Auch lokale Zusatzanforderungen oder "Local Content"-Vorschriften sind beliebt, um die heimische Wirtschaft vor unbequemem Wettbewerb zu schützen. Letztendlich schadeten solche Maßnahmen jedoch allen, warnt der DIHK.
  • Teilqualifikationen: Chancen bieten und Chancen nutzen (07.06.2018)
    In Deutschland haben rund 1,4 Millionen junge Erwachsene zwischen 25 und 34 Jahren keinen Berufsabschluss; gleichzeitig fehlen allerorten Fachkräfte. Hier können Teilqualifikationen helfen: Sie ermöglichen Geringqualifizierten, schrittweise berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen und nachzuweisen. Der Nutzen dieses Qualifizierungsweges muss nach Auffassung des DIHK vor allem Unternehmen und potenziellen Fachkräften noch stärker vermittelt werden. Es gelte, die Verzahnung von Arbeitsmarktförderung und Beruflicher Bildung voranzubringen.
  • Digitale Transformation in der Gesundheitswirtschaft – Die Revolution hat längst begonnen! (31.05.2018)
    Das enorme Potenzial, das die Digitalisierung für die Gesundheitswirtschaft bereithält, wird in Deutschland bisher kaum genutzt. Der DIHK mahnt, gegenzusteuern – etwa über innovationsoffene Rahmenbedingungen, eine effizientere Regulierung oder den Dialog mit Start-ups. Andernfalls könne nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen nachhaltig leiden, sondern auch die Qualität der Gesundheitsversorgung.
  • Alternativen zu Fahrverboten: Tür für nachhaltige Lösungen bleibt offen (24.05.2018)
    Mit der Klage der EU-Kommission gegen Deutschland wegen Grenzwertüberschreitungen bei der Luftqualität geht die Debatte um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in die nächste Runde. Der DIHK erinnert daran, dass das Bundesverwaltungsgericht dieses Instrument nur als Ultima Ratio vorgesehen hat. Um Fahrverbote zu vermeiden, müssten nun so schnell wie möglich alternative Maßnahmen umgesetzt werden.
  • Frankreich ein Jahr nach Macrons Wahl (17.05.2018)
    Mit vielen Ideen für sein Land und ganz Europa hat Emmanuel Macron im Mai 2017 die französische Präsidentschaft angetreten. Ein Jahr später bilanziert der DIHK, was der pragmatische Reformer für die "Grande Nation" und die Europäische Union plant beziehungsweise bereits erreicht hat – und wo er auf Widerstand trifft.
  • Steuerschätzung bestätigt DIHK: Anstieg bei Steuereinnahmen höher als erwartet (09.05.2018)
    Der finanzielle Spielraum des Staates ist noch größer, als im vergangenen November zu erwarten war. Insgesamt stehen bis 2022 zusätzlich rund 60 Milliarden Euro zur Verfügung, die für Entlastungen genutzt werden könnten. Der DIHK fordert – nicht zuletzt auch mit Blick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit –, die längst überfällige Reform der Unternehmensbesteuerung hierzulande anzugehen.
  • Gesucht: Fachkräfte! (03.05.2018)
    Mittlerweile hat fast jedes zweite Unternehmen hierzulande Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Die Betriebe investieren deshalb jährlich fast 60 Milliarden Euro in Aus- und Weiterbildung. Doch auch bessere Rahmenbedingungen seien wichtig, gibt der DIHK zu bedenken. Er fordert unter anderem eine Stärkung der Beruflichen Bildung, den Ausbau der Kinderbetreuung und Erleichterungen bei der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte.
  • Nachhaltige Flächenentwicklung für Gewerbe, Industrie und Wohnen (26.04.2018)
    In vielen Regionen ist das Bauland knapp. Dies gilt nicht nur für Wohnraum, sondern auch für Gewerbe- und Industrieflächen. Der DIHK mahnt nun eine verantwortungsvolle Bodenpolitik an. Es gelte, unterschiedliche Nutzungsbedürfnisse in einen angemessenen Ausgleich zu bringen. Dafür sollten Kommunen und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten. Auch werde die digitale Abrufbarkeit von Informationen über Gewerbeflächen für die Unternehmen immer wichtiger.
  • Abmahnmissbrauch eindämmen – Gesetzgeber ist gefordert (19.04.2018)
    Unseriöse Abmahnvereine und vermeintliche Mitbewerber missbrauchen das Instrument der wettbewerbsrechtlichen Abmahnung zunehmend als lukrative Einnahmequelle. Vor allem der Online-Handel leidet, und für kleine Gewerbetreibende kann der Trend sogar existenzbedrohend werden. Der DIHK hat 2017 eine Verbändeinitiative gegen Abmahnmissbrauch ins Leben gerufen. Sie regt unter anderem an, die Anforderungen an die Klagebefugnis zu verschärfen und den "fliegenden Gerichtsstand" abzuschaffen.
  • Auslandsinvestitionen: Die deutsche Wirtschaft profitiert von Offenheit (12.04.2018)
    Die globale Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen nimmt weiter zu. Die Betriebe sind jedoch auf funktionierende internationale Lieferketten und effektive Vertriebsstrukturen vor Ort angewiesen. Der DIHK warnt deshalb vor protektionistischen Tendenzen in vielen Weltregionen. Auch in der EU wird die Schaffung eines europaweiten Rahmens für die Prüfung ausländischer Direktinvestitionen diskutiert – ein Balanceakt, der laut DIHK nur positiv wäre, wenn er EU-einheitliche, transparentere Regeln bei gleichzeitig möglichst großer Offenheit bewirkte.
  • EU-Paket zum Warenhandel: Neue Pläne für mehr Produktsicherheit und bessere Marktüberwachung (05.04.2018)
    Unternehmen sollen es künftig leichter haben, europaweit sichere Produkte zu verkaufen. Der DIHK sieht in dem entsprechenden Verordnungsentwurf der EU-Kommission einen wichtigen Schritt zur Beseitigung der wachsenden Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt. Der Fokus solle allerdings nicht auf der Intensivierung von Informations- und Kontrollpflichten liegen, mahnt er. Zudem dürfe es keine zusätzlichen strukturellen Vorteile für große Unternehmen geben.
  • Internationale Steuerpolitik – der Druck auf Deutschland wächst (29.03.2018)
    Anders als der deutsche Staat haben die USA ihre Unternehmen steuerlich deutlich entlastet; andere Länder wie Frankreich, Österreich, die Schweiz oder Großbritannien gehen den gleichen Weg. Inzwischen liegt Deutschland im internationalen Vergleich im oberen Drittel der Belastungen und könnte bald auf den wenig werbewirksamen Spitzenplatz rücken. Höchste Zeit für Investitionen in den Standort, meint der DIHK, und mahnt neben Steuersenkungen auch weitere Reformen an.
  • Glasfaserausbau: Mit allen Kräften Deutschland zukunftsfähig aufstellen (22.03.2018)
    Das Ziel der Bundesregierung, Gewerbegebiete, Schulen, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen der öffentlichen Hand noch in dieser Legislaturperiode direkt an das Glasfasernetz anzubinden, ist laut DIHK ein Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus plädiert der DIHK unter anderem für eine intelligente Ausbauplanung, eine sinnvolle Priorisierung der Projekte sowie eine Nachjustierung der Förderprogramme.
  • Integration von Geflüchteten – Weichen richtig gestellt, aber noch nicht am Ziel (15.03.2018)
    Deutschlandweit setzen sich die IHKs intensiv für die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung ein. Nun ziehen sie eine erste Bilanz des seit 2016 geltenden Integrationsgesetzes. Grundsätzlich positiv bewerten sie Ausbildungsduldung und Aussetzung der Vorrangprüfung, wünschen sich aber eine flächendeckende und bundeseinheitliche Gültigkeit. Dringend erforderlich ist nach ihrer Einschätzung auch ein Ausbau der Sprachkurse.
  • Ocean's Eleven: Handelspolitische Zeitenwende in Asien (08.03.2018)
    Die Transpazifische Partnerschaft geht jetzt als "CPTPP" ohne die USA an den Start – nur eine der tektonischen Verschiebungen in puncto Freihandel, die derzeit in Asien stattfinden. Der DIHK verweist darauf, dass die handelspolitische Emanzipation der Pazifik-Anrainerstaaten eine Region mit viel Wachstums- und Marktöffnungspotenzial betrifft, und rät der EU, CPTPP als Ansporn zu nehmen, um die Handelsbeziehungen in Südostasien noch weiter zu intensivieren.
  • Online-Handel – erfolgreich, aber schwierig (01.03.2018)
    Digitaler Vertrieb zahlt sich aus – doch gerade kleineren Händlern mangelt es häufig an Zeit, Finanzmitteln oder Know-how, um richtig in den E-Commerce einzusteigen. Die IHKs leisten bereits viel Unterstützung, doch muss nach Einschätzung des DIHK noch mehr getan werden. Unter anderem fordert er ein breites Bündnis aus Mittelstand, Handel und Internetwirtschaft gegen den Abmahnmissbrauch sowie europaweit einheitliche und einfache Standards – etwa bei Datenschutz- und Steuerregelungen.
  • Sind Berufsschulen fit fürs digitale Zeitalter? (22.02.2018)
    Mit dem geplanten Berufsbildungspakt und einer digitalen Ausstattungsoffensive für berufliche Schulen greifen Union und SPD die Forderung des DIHK nach einer Berufsschuloffensive nun im Koalitionsvertrag auf. Das bewertet der DIHK als erfreulich; als ebenso wichtig mahnt er jedoch eine entsprechende Qualifizierung der Lehrer an den beruflichen Schulen an. Zudem sei die im Koalitionsvertrag für den Digitalpakt veranschlagte Investitionssumme von fünf Milliarden Euro unzureichend.
  • Klimaschutz in Unternehmen? Und wie! (15.02.2018)
    Freiwilligkeit und betriebswirtschaftliche Ratio sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass Energieeffizienz und Klimaschutz in der Praxis realisiert und gelebt werden. Der DIHK verweist deshalb auf den großen Erfolg von Initiativen, die auf die Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitern abzielen, etwa die Energie-Scouts und oder Young Energy Europe. Diese Aktivitäten zeigen, dass es sich lohnt, auf partnerschaftliche Lösungen von Politik und Wirtschaft zu setzen und bestehende Maßnahmen zu stärken.
  • Deutschlands Hightech-Wirtschaft braucht auch eine Hightech-Verwaltung  (08.02.2018)
    Die neue Bundesregierung steht vor der Aufgabe, die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu sichern. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist es, die Rahmenbedingungen für eine Wirtschaft 4.0 zu verbessern – etwa durch ein wirtschaftsorientiertes E-Government, das die Unternehmen von Bürokratiekosten entlastet und ihnen die Nutzung von Verwaltungsleistungen erleichtert.
  • Unternehmensnachfolge – Unternehmer und Politik sind gefordert (01.02.2018)
    In ihrem Sondierungspapier haben Union und SPD verabredet, Strukturen zu schaffen, "die Neugründer und Nachfolger in der Start- und Übergangsphase unterstützen". Der DIHK findet es richtig, dass nicht nur das Gründen, sondern auch die Übernahme von Unternehmen unterstützt werden soll. Denn wenn die Bedingungen nicht deutlich verbessert würden, so warnt er, sei Deutschlands großer Standortvorteil in Gefahr: der von Familienunternehmen geprägte Mittelstand.
  • Umwelttechnologie aus Deutschland – ökologische Notwendigkeit und ökonomische Chancen  (25.01.2018)
    Mit dem Übereinkommen von Paris und der UN-Agenda 2030 sollen erstmals weltweit verbindliche Klimaschutz- und Umweltziele festgeschrieben werden. Damit deutsche Unternehmen die sich hieraus ergebenden Marktchancen nutzen können, benötigen sie Unterstützung. Als gelungenes Beispiel für gemeinsame Anstrengungen von Politik und Wirtschaft nennt der DIHK die Exportinitiativen für Umwelttechnologien des Bundes, bei denen die Auslandshandelskammern als Ansprechpartner vor Ort agieren.
  • America First – ein Jahr Trump-Administration (18.01.2018)
    Getreu seinem Leitspruch "America First" hat US-Präsident Donald Trump beim wirtschaftspolitischen Kurs der Vereinigten Staaten vor allem US-Arbeitsplätze im Blick. Der DIHK sieht die Gefahr, dass sich Deutschlands wichtigster Exportmarkt zunehmend isolieren könnte, und warnt, dass für beide Seiten viel auf dem Spiel stehe. Ein intensiverer transatlantischer Dialog sei notwendiger denn je.
  • Unternehmen saubere Luft: Wie Politik, Wirtschaft und Kommunen 2018 Fahrverbote verhindern können (11.01.2018)
    Politik, Wirtschaft und Kommunen unternehmen große Anstrengungen, um die europäischen Luftqualitätsstandards einzuhalten und so Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu verhindern. Denn Letztere wären die schlechteste Lösung: Bei Kosten in Milliardenhöhe würden nicht einmal nachhaltige Ergebnisse erzielt. Der DIHK wirbt deshalb dafür, die Luftqualität in den Städten auf anderen Wegen zu verbessern.
  • IHK-Umfrage: Digitalisierung – Wachsende Herausforderungen treffen auf größeren Optimismus (21.12.2017)
    In punkto Digitalisierung sind die Unternehmen in Deutschland insgesamt auf einem guten Weg. 27 Prozent der Betriebe sehen sich derzeit bei Themen wie etwa Breitbandzugang, IT-Ausstattung, Anwendungsspektrum, Aufgeschlossenheit oder Handlungskompetenz gut aufgestellt. Damit die weiterhin bestehenden, erheblichen Potenziale gehoben werden können, müssen nach Auffassung des DIHK dringend bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.
  • Die Zukunft Europas mitgestalten (14.12.2017)
    Wie es mit der Europäischen Union weitergeht, ist für die deutschen Unternehmen von erheblicher Bedeutung. Der DIHK mahnt, jetzt wichtige Weichen richtig zu stellen: die Wirtschafts- und Währungsunion krisenfest zu machen, die Globalisierung zu gestalten, auf eine hochwertige allgemeine und Berufliche Bildung zu setzen und die Zukunft der EU-Finanzen nach dem Brexit zu regeln.
  • America First & Co. – das Ende der globalen Beschaffung? (07.12.2017)
    Die außenwirtschaftlichen Erfolge der deutschen Wirtschaft sind kein Selbstläufer, sie erfordern weltweit offene Märkte. Entsprechend besorgt blicken die Unternehmen auf die zunehmenden Trend hin zu "Buy national"-Gesetzen. Sogar die EU versucht derzeit, den Zugang aus Drittstaaten zu öffentlichen Beschaffungsmärkten in der EU zu begrenzen, dabei sollte ein offenes Europa weiterhin seine Vorbildrolle gegen Protektionismus wahrnehmen.
  • Digitale Infrastrukturen – Neustart erforderlich (30.11.2017)
    Glasfasernetze sind die neue Basisinfrastruktur – und hierzulande noch längst nicht flächendeckend verfügbar. Darunter leiden vor allem Unternehmen. Der DIHK fordert deshalb, sie und die Mobilfunkstandorte vorrangig anzubinden. Unter Verweis auf seinen aktuellen "Aktionsplan digitale Infrastruktur" und eine Studie zur Erschließung unterversorgter Gebiete skizziert er, wie eine künftige Bundesregierung für mehr Tempo beim Netzausbau sorgen kann.
  • Neue EU-Mehrwertsteuer-Richtlinie bringt Belastungen für den Einzelhandel! (23.11.2017)
    Das "E-Commerce-Paket" der EU-Kommission soll die Mehrwertsteuer vereinfachen und für einen fairen Wettbewerb sorgen. Doch gut gemeint ist noch nicht gut gemacht: Mit der neuen "Versandhandelsregelung" jedenfalls würden gerade die kleinen und mittelgroßen Händler eher belastet, grenzüberschreitende Geschäfte innerhalb der EU erheblich erschwert, warnt der DIHK.
  • Start-ups brauchen endlich bessere Rahmenbedingungen! (16.11.2017)
    Wie die künftige Bundesregierung den Standort Deutschland für Start-ups attraktiver machen könnte, haben die IHKs rund 300 Gründer gefragt. Das Ergebnis: Die jungen Unternehmen benötigen insbesondere bessere Finanzierungsbedingungen, weniger Bürokratie, steuerliche Erleichterungen und – vor allem auf dem Land – eine leistungsfähigere IT-Infrastruktur.
  • Positive Entwicklung bei Steuereinnahmen für Steuerreform nutzen (09.11.2017)
    Die staatlichen Kassen profitieren weiter vom robusten Wirtschaftswachstum. Bund, Länder und Gemeinden werden 2017 insgesamt 734 Milliarden Euro Steuern einnehmen, 2 Milliarden mehr als noch im Mai prognostiziert. Höchste Zeit also, so der DIHK, die Unternehmen steuerlich zu entlasten und die Finanzausstattung der Gemeinden zu verbessern.
  • 70 Jahre GATT – Kein Happy Birthday für den Welthandel (02.11.2017)
    Seit dem 30. Oktober 1947 trägt das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) maßgeblich zum Abbau von Barrieren, zur Vereinfachung des internationalen Warenaustauschs sowie der Ausweitung des Welthandels bei. Ein Grund zum Feiern? Der DIHK ist skeptisch und fordert insbesondere von der EU, jetzt bei der Frage offener Märkte und globaler Regeln mit starken Partnern voranzugehen und die Zukunft der Welthandelsorganisation WTO aktiv zu gestalten.
  • Unterstützung statt Regulierung – Achtung der Menschenrechte in Lieferketten (26.10.2017)
    Der von der Bundesregierung erstellte "Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte" nimmt zunächst nur die Wirtschaft in die Verantwortung. Dabei ist unklar, wie die Betriebe die geforderten menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten überhaupt erfüllen können. Nach Ansicht des DIHK sollte die Politik zumindest Unterstützung leisten, immerhin sei die Durchsetzung entsprechender Standards auch nach den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in erster Linie Aufgabe des Staates.
  • Atomabkommen mit dem Iran – Wie geht es weiter? (19.10.2017)
    Dass US-Präsident Donald Trump die Einhaltung des Atomabkommens mit dem Iran nicht bestätigt hat, verunsichert auch deutsche Unternehmen. Ein Scheitern des Abkommens wäre nicht nur schädlich für das neu belebte Iran-Geschäft, sondern auch für das Vertrauen in internationales Recht und Handelsabkommen insgesamt. Nach Ansicht des DIHK sollte sich die Bundesregierung für die Aufrechterhaltung des Atomabkommens einsetzen und weiter für eine Harmonisierung von EU- und US-Sanktionen werben.
  • Heute geschlossen: Deutschland gehen die Köche und Hotelfachleute aus (12.10.2017)
    Während der Tourismus hierzulande boomt, werden in der Branche die Fachkräfte knapp. Die Zahl der Auszubildenden ist stark rückläufig, und immer mehr Betriebe finden keinen Nachfolger. Der DIHK warnt, dass sich die Entwicklung nicht nur auf dem Tourismus selbst auswirkt, sondern langfristig auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes insgesamt beeinträchtigt – ebenso wie das Bild von Deutschland im In- und Ausland.
  • Ladenöffnung am Sonntag – Lösung in Sicht? (05.10.2017)
    Die Sonntagsöffnung im Einzelhandel unterliegt hierzulande einer starken Reglementierung und großer Rechtsunsicherheit. Der DIHK verweist auf die enorme Bedeutung verkaufsoffener Sonntage für die Innenstädte und für den Erhalt eines zukunftsfähigen, vielfältigen stationären Einzelhandels. Als Vorbild empfiehlt er Nordrhein-Westfalen, das den umstrittenen Anlassbezug für acht Veranstaltungen jährlich aufheben möchte.
  • Neue Bundesregierung: Ein Koalitionsvertrag für Investitionen (28.09.2017)
    Die Wochen nach der Bundestagswahl werden ganz im Zeichen von Koalitionsverhandlungen stehen. Die Wirtschaft hofft, dass die künftige Regierung den in wichtigen Zukunftsfeldern herrschenden Stillstand rasch beendet. Insbesondere wünschen sich die Betriebe Investitionen in kluge Köpfe und in moderne Infrastruktur sowie mehr unternehmerischen Freiraum.
  • E-Privacy-Verordnung: Änderungen dringend erforderlich (21.09.2017)
    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung soll durch eine "E-Privacy-Verordnung" ergänzt und präzisiert werden. Der DIHK hält dies nicht nur für unnötig, er kritisiert auch, dass die zusätzliche Verordnung es den Betrieben erschwere, die neuen Datenschutzanforderungen umzusetzen. Zudem sei der Anwendungsbereich nicht eindeutig; und wegen der enthaltenen Öffnungsklauseln drohe ein Datenschutz-Wirrwarr. Dennoch müssten sich Unternehmen angesichts empfindlicher Bußgelder rechtzeitig mit den neuen Datenregeln beschäftigen.
  • Wahlprogramme im DIHK-Check: Unternehmensteuerreform zügig anpacken (14.09.2017)
    Die nächste Legislaturperiode bietet Spielräume für Steuersenkungen, und fast alle Parteien kündigen auch an, "kleine und mittlere" Einkommen entlasten zu wollen. Umfang und Konzepte sind – ebenso wie die Pläne für den Solidaritätszuschlag – jedoch sehr unterschiedlich, einige Wahlprogramme enthalten sogar Vorschläge zur Steuererhöhung, und bei der Unternehmensbesteuerung bleiben die Parteien insgesamt unerfreulich vage.
  • Wahlprogramme im DIHK-Check: Bildung – Investition in Zukunft und Wohlstand (07.09.2017)
    Bildung sorgt für gute Zukunftschancen eines jeden Einzelnen und sichert den gesellschaftlichen Wohlstand. Die Parteien haben das erkannt und fordern mehr Investitionen in Bildung. Der DIHK beschreibt, wie sie sich vor der Bundestagswahl zu Fragen der Kooperation von Bund und Ländern, der Beruflichen Bildung, der Weiterbildung oder zur Durchlässigkeit zwischen Beruflicher und hochschulischer Bildung positionieren.
  • Wahlprogramme im DIHK-Check: Innovationen auf Weltmeisterniveau brauchen erstklassige Bedingungen (31.08.2017)
    Höher, schneller, weiter: Um mit neuen Produkten und Dienstleistungen auf dem Weltmarkt punkten zu können, benötigen Unternehmen nicht nur kluge Köpfe und frische Ideen, sondern auch ein innovationsfreundliches Umfeld. Mit welchen Vorschlägen rund um Steuererleichterungen, Forschungsförderung und Bürokratieabbau die Parteien in den Bundestags-Wahlkampf ziehen, hat der DIHK zusammengefasst.
  • Wahlprogramme im DIHK-Check: Gewerbe und Wohnen spüren Flächenknappheit  (24.08.2017)
    Bauland wird in Deutschland zunehmend zum Engpass. Dabei müssen Flächen aus Sicht der Unternehmen nicht nur verfügbar, sondern auch schnell entwickelbar sein: Die Betriebe benötigen übersichtliche Verwaltungsstrukturen mit einem einheitlichen Ansprechpartner sowie transparente, schnelle Plan- und Genehmigungsverfahren. In den Wahlprogrammen der Parteien finde sich hierzu allerdings wenig, bedauert der DIHK.

Redaktion

Nathalie Nied
Nathalie Nied
T +49 30 20308 - 1618
F +49 30 20308 - 51618
 

Video Freihandel

Video Heidenreich zum FreihandelZum TdW vom 14. Juni 2018, "Zurück aus der Mottenkiste – Zölle und Handelshemmnisse auf dem Vormarsch", erklärt DIHK-Außenwirtschaftsexperte Kevin Heidenreich in einem Video, wieso freier Handel gut für die Wirtschaft ist:
dihk.imageplant.de

Video Fahrverbote

Video zum TdW vom 24.05.2018, FahrverboteAuch zum TdW "Alternativen zu Fahrverboten: Tür für nachhaltige Lösungen bleibt offen" vom 24. Mai 2018 hat der DIHK ein Video produziert:
dihk.imageplant.de

Steuerschätzung

Illu Grafiken zur Steuerschätzung 05/2018Zwei animierte Grafiken zum TdW vom 9. Mai 2018, "Steuerschätzung bestätigt DIHK: Anstieg bei Steuereinnahmen höher als erwartet", finden Sie unter dihk.imageplant.de

Auslandsinvestitionen 2018

Illu Auslandsinvestitionen 2018Zum TdW "Auslandsinvestitionen: Die deutsche Wirtschaft profitiert von Offenheit" vom 12. April 2018 gibt es eine Grafik:
Auslandsinvestitionen in der Industrie (PDF, 522.3 kB)

Video Krietenbrink zum TdW vom 12. April 2018Außerdem kommentiert Sophia Krietenbrink, Konjunkturexpertin des DIHK, das Thema in einem Video-Statement:
dihk.imageplant.de

Internationale Steuerpolitik

Illu Grafik Internationale SteuerbelastungDas TdW vom 29. März 2018, "Internationale Steuerpolitik – der Druck auf Deutschland wächst", nimmt Bezug auf eine Grafik, die hier im PDF-Format bereitsteht:
Grafik Steuerbelastung von Kapitalgesellschaften (PDF, 562.0 kB)

Video-Statement Trump

Video Heidenreich zu ein Jahr TrumpZum TdW vom 18. Januar 2018, "Ein Jahr Trump", gibt es auch ein Video-Statement von DIHK-Außenwirtschaftsexperte Kevin Heidenreich:
dihk.imageplant.de

Steuerschätzung

Grafik zur Steuerschätzung November 2017Zum TdW vom 9. November 2017, "Positive Entwicklung bei Steuereinnahmen für Steuerreform nutzen", gibt es eine Grafik im PDF-Format. Sie finden die Datei hier zum Download:
Grafik zur Steuerschätzung November 2017 (PDF, 59.7 kB)

Bundestagswahl 2017

Illu Infografik zum Unternehmensbarometer Bundestagswahl 2017Eine Grafik zum TdW vom 29. September 2017, "Neue Bundesregierung: Ein Koalitionsvertrag für Investitionen", illustriert den dringendsten Handlungsbedarf aus Sicht der Unternehmen:
Grafik zum Unternehmensbarometer Bundestagswahl (PDF, 475.6 kB)

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