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19.06.2019

Topmeldung Ueberschrift

Eric Schweitzer zum Jahresbericht Bürokratieabbau

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DIHK skeptisch beim Altmaier-Vorschlag zur Industriepolitik

Schweitzer: Bei den Standortfaktoren gibt es genug zu tun

(04.02.2019) Mit gemischten Gefühlen bewertet Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte "Nationale Industriestrategie 2030".

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

"Ein stärkerer Einsatz der Bundesregierung für die Zukunft des Industriestandortes Deutschland kommt angesichts der globalen Unsicherheiten und der Anforderungen durch die Digitalisierung zum richtigen Zeitpunkt", sagte Schweitzer der Tageszeitung "Die Welt". "Durch hohe Energiepreise, steigende Bürokratie- und Steuerlasten sowie den Fachkräftemangel verliert unsere industrielle Basis zusätzlich an Kraft."

Daher sei es richtig, dass die industriepolitische Agenda bezahlbare Energie, ein wettbewerbsfähiges Steuersystem und Verbesserungen bei der Unternehmensfinanzierung vorsehen.

"Ich bin jedoch skeptisch, wenn sich der Staat mehr und mehr in der Rolle eines Unternehmers und eines Investitionslenkers sieht", gab Schweitzer zu bedenken. "Ob die Politik besser weiß, was die Märkte, Branchen oder Technologien der Zukunft sind, bezweifle ich vor dem Hintergrund vieler Erfahrungen in der Vergangenheit."

Am Ende entschieden die Käufer weltweit, welche Produkte "made in Germany" erfolgreich seien, so der DIHK-Präsident: "Ich plädiere deshalb dafür, dass die Politik sich auf die Gestaltung besserer Standortfaktoren konzentriert – da gibt es genug zu tun."