28.11.2025 - „Eine starke Wirtschaft braucht finanzierbare Sozialversicherungen. Steigende Sozialbeiträge und damit weiter zunehmende Arbeitskosten belasten die Betriebe, hemmen Investitionen und bremsen Beschäftigung aus. Angesichts des demografischen Wandels muss die Politik insbesondere die Belastungsspirale in der gesetzlichen Rentenversicherung stoppen.
Die geplanten Rentenbeschlüsse sind hier insgesamt das falsche Signal. Zwar kann die geplante zusätzliche Kapitaldeckung helfen, die Folgen des demografischen Wandels etwas zu dämpfen. Die enorm hohen Kosten eines festgeschriebenen Rentenniveaus bleiben aber unverändert.
Es ist daher dringend erforderlich, dass die neue Rentenkommission echte Reformen angeht. So sollte aus Sicht der Wirtschaft in jedem Fall das Renteneintrittsalter an die Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt werden. Mit Blick auf die Fachkräftesicherung in den Betrieben ist es zudem wichtig, die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren komplett abzuschaffen. Die geplante Aktivrente hat vor diesem Hintergrund das richtige Ziel, stärkt sie doch die Beschäftigung Älterer. Sie sollte allerdings auch für Selbstständige gelten, um alle Potenziale zu heben.“
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Veröffentlicht 28.11.2025
Aktualisiert 18.12.2025
Pressekontakt
Julia Löffelholz
Pressesprecherin