Vor einer Ölleitung stehen Fässer mit der Iran-Flagge besprüht.

Nahost: Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft

Militärische Auseinandersetzungen, gesperrte Lufträume, unterbrochene Transportwege: Die Ereignisse im Nahen Osten seit dem 28. Februar haben auch für deutsche Unternehmen erhebliche Folgen und werden mit großer Aufmerksamkeit und Sorge verfolgt.

Der aktuelle Konflikt um den Iran verschärft die Unsicherheit für die deutsche Wirtschaft – weit über die Region hinaus. Den Betrieben stellen sich Fragen zur Mitarbeitersicherheit, aber auch zu indirekten Effekten über Energiepreise, Lieferketten und politische Risiken, die Investitionsentscheidungen bremsen.

"Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts sind für die deutschen Unternehmen nicht abschließend absehbar – aber die Risiken steigen spürbar" sagt DIHK-Präsident Peter Adrian. Negative Auswirkungen zeichneten sich insbesondere durch steigende Öl- und Gaspreise sowie zu befürchtende neue Lieferkettenprobleme ab. 

"Hält die Krise an, schlagen die Belastungen mit voller Wucht in der Wirtschaft durch."

DIHK-Präsident Peter Adrian

Peter Adrian

-- DIHK-Präsident

Rund 1.800 deutsche Unternehmen sind in den Staaten des Golfkooperationsrates (GCC) aktiv – in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Oman, Kuwait, Bahrain und Katar. Für viele Unternehmen, gerade kleinere und mittlere Betriebe, ist die Region ein wichtiger Markt und Investitionsstandort. Entsprechend eng sind die wirtschaftlichen Verflechtungen. 

In diesem Dossier haben wir Zahlen, Fakten und Einschätzungen sowie praktische Hinweise für Unternehmen zusammengestellt, die wir laufend aktualisieren.

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  • Außenwirtschaft

Alle Inhalte dieses Dossiers

Mann mit Zapfhahn steht am Einfüllstutzen seines LKW an der Tankstelle

Energiesteuern noch vor Ostern auf EU-Mindestniveau senken

Um die deutschen Unternehmen in der aktuell schwierigen Situation zu entlasten, sollte die Bundesregierung die Energie-Standortkosten rasch von ihrem globalen Rekordniveau herunterschrauben. Gegenüber der "Bild" hat DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov entsprechende Vorschläge unterbreitet.

LNG-Tanker

Wirtschaftliche Folgen für Deutschland

Was bedeutet die Lage in Nahost speziell mit Blick auf die Energie und Logistik für die deutschen Unternehmen?

Volker Treier sitzend gestikulierend 2022

Treier: Energieversorgung auf allen Ebenen diversifizieren

Was bedeuten die infolge des Nahost-Konflikts galoppierenden Energiepreise für die deutsche Wirtschaft, und wie kann gegengesteuert werden? DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier hat die Lage im Deutschlandfunk eingeordnet.

Büroangestellte am Telefon und sucht Visitenkarte

Unterstützungsangebote und Infos für Unternehmen

Sie suchen aktuelle Informationen zur Lage oder brauchen Unterstützung und Beratung? Wie die AHKs Ihnen helfen können, und wo es weitere Zahlen und Fakten gibt, erfahren Sie hier.

Karte vom Iran mit eingzeichneter Straße von Hormus

Die Bedeutung der Region für Energie und Handel

Die Straße von Hormus ist seit dem 2. März faktisch für den Seeverkehr geschlossen. Was folgt aus der Blockade dieser Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman für die Handelsrouten?

Arabischer Geschäftsmann schüttelt einem europäischen die Hand, zwei weitere Frauen und ein Mann umringen die beiden

Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und dem Nahen Osten

Trotz der begrenzten direkter Energieabhängigkeit ist die Region für deutsche Exporteure und Investoren wirtschaftlich relevant. Wir haben Zahlen zur Golfregion, zum Iran und zu Israel zusammengestellt.

Peter Adrian_Reaktion

"Die Risiken steigen spürbar"

DIHK-Präsident Peter Adrian zu den Auswirkungen des Iran-Konflikts für deutsche Unternehmen

Datum der Veröffentlichung 04.03.2026
Reaktion von Volker Treier

Nahost-Entwicklung erhöht wirtschaftliche Unsicherheiten

Dazu äußert sich DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier

Datum der Veröffentlichung 02.03.2026

Kontakt

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Elisabeth Strahl

Referatsleiterin Nah- und Mittelost, Nordafrika

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Rima Trach

Referatsleiterin AHK-Ehrenamt und Kulturentwicklung

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Louise Maizières

Referatsleiterin für Wasserstoff und internationale Energiepartnerschaften

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Erik Pfeifer

Referatsleiter Betrieblicher Klimaschutz

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Julia Fellinger

Pressesprecherin

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Julia Löffelholz

Pressesprecherin