Der aktuelle Konflikt um den Iran verschärft die Unsicherheit für die deutsche Wirtschaft – weit über die Region hinaus. Die am 8. April getroffene Vereinbarung einer zweiwöchigen Waffenruhe umfasst unter anderem eine Öffnung der Straße von Hormus. Den Betrieben stellen sich Fragen rund um Energiepreise, Lieferketten und politische Risiken, die Investitionsentscheidungen bremsen, aber nach wie vor auch zur Mitarbeitersicherheit.
"Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts sind für die deutschen Unternehmen nicht abschließend absehbar – aber die Risiken steigen spürbar", sagte DIHK-Präsident Peter Adrian Anfang März. Das gilt nach wie vor. Der starke Anstieg der Öl- und Gaspreise und Lieferkettenprobleme beeinträchtigen die Unternehmen empfindlich, wenngleich die vereinbarte Waffenruhe Hoffnung auf sinkende Energiepreise und funktionierende Lieferketten macht.
"Selbst wenn die Straße von Hormus nun wieder geöffnet werden und offen bleiben sollte: Störungen in den Transportwegen und Schäden an den Energieinfrastrukturen wirken länger nach."
Dr. Volker Treier
-- Außenwirtschaftschef | Mitglied der Hauptgeschäftsführung
Rund 1.800 deutsche Unternehmen sind in den Staaten des Golfkooperationsrates (GCC) aktiv – in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Oman, Kuwait, Bahrain und Katar. Für viele Unternehmen, gerade kleinere und mittlere Betriebe, ist die Region ein wichtiger Markt und Investitionsstandort. Entsprechend eng sind die wirtschaftlichen Verflechtungen.
In diesem Dossier haben wir Zahlen, Fakten und Einschätzungen sowie praktische Hinweise für Unternehmen zusammengestellt, die wir laufend aktualisieren.
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Kontakt
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Referatsleiterin Nah- und Mittelost, Nordafrika
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Referatsleiter Betrieblicher Klimaschutz
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Pressesprecherin
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Pressesprecherin