Für die Unternehmen in Deutschland ist Klimaschutz ein zentrales Anliegen – national, europäisch und global. Um Klimaneutralität zu erreichen, bedarf es allerdings einer massiven Transformation der Wirtschaft. Damit diese gelingen kann und auch bezahlbar bleibt, müssen die Maßnahmen für einen verbesserten Klimaschutz überprüft sowie effizienter und wirksamer gestaltet werden.
"Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass der bisher eingeschlagene Weg der Energiewende nicht ausreicht, um das Ziel zu erreichen, und wirtschaftlich kaum tragfähig ist", erklärt DIHK-Präsident Peter Adrian. "Viele Betriebe geraten angesichts hoher Kosten, langer Verfahren, Unklarheiten bei der Entwicklung neuer Infrastrukturen und international ungleicher Rahmenbedingungen an ihre Belastungsgrenzen."
"Viele Unternehmen engagieren sich mit eigenen ehrgeizigen Zielen sehr ambitioniert und freiwillig für mehr Klimaschutz."
Peter Adrian
-- DIHK-Präsident
Die DIHK-Vollversammlung hat deshalb im März 2026 eine entsprechend angepasste Grundsatzposition mit Vorschlägen für eine effizientere Klimapolitik verabschiedet. Sie basiert auf der zuvor von der DIHK in Auftrag gegebenen Studie "Neue Wege für die Energiewende (Plan B)" zu den Wirkungen und Kosten der Energiewende und entwickelt eine erste Positionierung aus dem November 2025 weiter. Konkret plädiert die DIHK dafür, Klimaziele stärker international zu koordinieren und jahresscharfe Vorgaben in ein flexibleres CO2-Budget umzuwandeln.
In diesem Dossier begleiten wir das Thema mit relevanten Erkenntnissen und Hintergrundinformationen.
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Veröffentlicht 14.04.2026
Ansprechpartner
Dr. Sebastian Bolay
Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie
Dr. Ulrike Beland
Referatsleiterin ökonomische Fragen der Energie- und Klimapolitik
Erik Pfeifer
Referatsleiter Betrieblicher Klimaschutz
Julia Löffelholz
Pressesprecherin