DIHK fordert noch vor der Sommerpause konkrete Schritte in Richtung Wachstum
14.05.2025 - „Die neue Bundesregierung hat erkannt: Wirtschaftlicher Aufschwung kommt nicht von allein. Bundeskanzler Merz hat in seiner Regierungserklärung wichtige Signale gesendet – viele der angekündigten Maßnahmen sind aus Sicht der Wirtschaft nicht nur richtig, sondern überfällig. Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungen, niedrigere Energiekosten, Sonderabschreibungen, Investitionen in die Infrastruktur – all das fordern unsere Unternehmen seit langem. Auch über neue Modelle längerer Jahres- und Lebensarbeitszeiten müssen wir offen sprechen."
Entscheidend ist jetzt: Die Umsetzung muss zügig folgen. Viele Unternehmen stehen unter Druck, streichen Stellen, verschieben Investitionen. Noch vor der Sommerpause braucht es klare Entlastungssignale – etwa durch eine sofortige Senkung der Stromsteuer auf EU-Mindestniveau. Ein umfassendes Aufschwung-Gesetz und die Einführung der One-in-two-out-Regel wären ebenfalls starke Impulse für einen spürbaren Abbau bürokratischer Hürden. Die geplante Unternehmenssteuerreform kommt deutlich zu spät – sie sollte vorgezogen oder zumindest schon jetzt gesetzlich festgeschrieben werden.
Was die Wirtschaft jetzt braucht, ist Vertrauen, Verlässlichkeit – und mehr unternehmerische Freiräume. Nur so kann Deutschland wieder auf Wachstumskurs kommen.“
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Veröffentlicht 14.05.2025
Aktualisiert 19.12.2025
Pressekontakt
Dominik Ohlig
Pressesprecher – Chef vom Dienst