24.04.2026 - „Die neuen Regeln für die Entsendung von Beschäftigen sind ein wichtiger Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft. Für kurzfristige Dienst- und Geschäftsreisen sowie kurze Einsätze im EU-Ausland sollen künftig keine A1-Bescheinigungen und Vorabanmeldungen mehr nötig sein. Damit entfällt für Unternehmen ein erheblicher bürokratischer Aufwand, der bislang etwa bei Montageeinsätzen, Wartungsarbeiten, oder Geschäftsterminen in anderen EU-Staaten anfiel.
Gerade für den exportorientierten deutschen Mittelstand ist das eine spürbare Entlastung: Kurzfristige Einsätze lassen sich deutlich einfacher organisieren. Auch Ausnahmen bei Notfällen oder verzögerter Ausstellung der Bescheinigungen sind ein sinnvoller Fortschritt.
Jetzt kommt es darauf an, dass Mitgliedstaaten und das EU-Parlament die Einigung zügig bestätigen und die EU-Kommission schnell klare, praxistaugliche Leitlinien vorlegt. Klar ist aber auch: Das kann nur ein Anfang sein. Der Flickenteppich nationaler Vorschriften ist weiterhin eine Belastung für Unternehmen und steht einem echten europäischen Binnenmarkt im Weg.“
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Veröffentlicht 24.04.2026
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Julia Fellinger
Pressesprecherin