Unter dem diesjährigen Motto "Wirtschaft(en) einfacher machen" haben IHKs insgesamt 36 Projekte und Aktivitäten eingereicht. Alle Einreichungen werden nachfolgend kurz porträtiert. Eine Auswahl präsentiert sich beim IHK-Tag auch im Atrium der DIHK in Berlin.
Übersicht der Projekte
Zielgruppe
Landesregierung und Landtag in Nordrhein‑Westfalen, indirekt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), deren Belange frühzeitig in Gesetzgebungsverfahren einfließen sollen.
Ziel des Projektes
Neue Gesetze und Verordnungen werden systematisch auf ihre Folgen für den Mittelstand geprüft, um bürokratische Belastungen zu erkennen und zu reduzieren, bevor Entwürfe in den Landtag eingebracht werden.
Was wird einfacher?
Gesetzgebungsprozesse werden für Unternehmen transparenter und praxistauglicher, weil wirtschaftliche Auswirkungen frühzeitig bewertet, gegenüber der Politik adressiert und negative Auswirkungen im Idealfall vermieden werden.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK NRW
- IHK Aachen
- IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland
- IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
- IHK Mittleres Ruhrgebiet
- IHK Bonn/Rhein-Sieg
- IHK Lippe zu Detmold
- IHK zu Dortmund
- Niederrheinische IHK Duisburg - Wesel - Kleve zu Duisburg
- IHK zu Düsseldorf
- IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen
- IHK zu Hagen
- IHK Mittlerer Niederrhein
- IHK Nord Westfalen
- IHK Siegen
- Bergische IHK Wuppertal - Solingen - Remscheid
- Land Nordrhein‑Westfalen
- Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft
Weitere Informationen unter www.clearingstelle-mittelstand.de sowie unter www.ihk-nrw.de/hauptnavigation/projekte/clearingstelle-mittelstand-nrw-5187254.
Zielgruppe
Unternehmen in Nordrhein‑Westfalen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Investitionen in Klimaschutz, neue Technologien oder Digitalisierung finanzieren wollen.
Ziel des Projektes
Die wirtschaftliche Transformation in NRW – hin zu einer grüneren und digitaleren Wirtschaft – soll durch bessere Finanzierungsmöglichkeiten, klare Informationen und starke Netzwerke unterstützt werden.
Was wird einfacher?
Die Kapitalbeschaffung für nachhaltiges und digitales Wachstum wird übersichtlicher und planbarer, weil Unternehmen über eine Plattform mit Banken, Versicherungen und Investoren vernetzt und bei der Auswahl passender Finanzierungs- und Förderangebote unterstützt werden.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Aachen
- IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland
- IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
- IHK Mittleres Ruhrgebiet
- IHK Bonn/Rhein-Sieg
- IHK Lippe zu Detmold
- IHK zu Dortmund
- Niederrheinische IHK Duisburg - Wesel - Kleve zu Duisburg
- IHK zu Düsseldorf
- IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen
- IHK zu Hagen
- IHK Mittlerer Niederrhein
- IHK Nord Westfalen
- IHK Siegen
- Bergische IHK Wuppertal - Solingen - Remscheid
- Wirtschafts- und Klimaschutzministerium des Landes NRW
- Spitzenverbände der Kreditwirtschaft
- Europäische Union
- IHK NRW
- weitere Partner aus der Finanzwirtschaft
Weitere Informationen unter www.fin-connect-nrw.de/ueber-uns.
Zielgruppe
Unternehmen in Nordrhein‑Westfalen, internationale Fachkräfte, Personalvermittlerinnen und -vermittler sowie Beratungsstellen, die sich mit Fachkräfteeinwanderung und Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse befassen.
Ziel des Projektes
Betriebe sollen bei der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte unterstützt und Fachkräfte selbst beim Zuzug, bei rechtlichen Fragen und bei der Anerkennung ihrer Qualifikationen begleitet werden.
Was wird einfacher?
Die Anwerbung und Beschäftigung von Fachkräften aus dem Ausland wird überschaubarer, weil Unternehmen eine zentrale Anlaufstelle für rechtliche, organisatorische und praktische Fragen erhalten und nicht mehr zahlreiche Stellen einzeln kontaktieren müssen.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Aachen
- IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland
- IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
- IHK Mittleres Ruhrgebiet
- IHK Bonn/Rhein-Sieg
- IHK Lippe zu Detmold
- IHK zu Dortmund
- Niederrheinische IHK Duisburg - Wesel - Kleve zu Duisburg
- IHK zu Düsseldorf
- IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen
- IHK zu Hagen
- IHK Mittlerer Niederrhein
- IHK Nord Westfalen
- IHK Siegen
- Bergische IHK Wuppertal - Solingen - Remscheid
- IHK NRW als Träger im Bundesförderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“
- regionale Unternehmen und Fachstellen
Weitere Informationen unter www.ihk-nrw.de/fifnrw.
Zielgruppe
Exportierende Unternehmen in Deutschland
Ziel des Projekts
Volldigitalisierung eines Ursprungszeugnisses (öffentliche Urkunde): Exportierende Unternehmen erhalten in Echtzeit ihre Zolldokumente, die sie digital an ihre Kunden und Zollbehörden in Drittstaaten weiterleiten können.
Was wird einfacher?
Es entfallen amtliche Vordrucke, Originalunterschriften sowie der Expressversand ins Ausland. Der digitale Prozess spart Zeit, Material und damit Kosten.
- Direkte Online-Prüfung durch Behörden, Banken und Geschäftspartner weltweit.
- Mehr Transparenz und Sicherheit durch digitale Signatur und eindeutige Verifizierung.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK München und Oberbayern
- IHK Koblenz
- DIHK
- IHK-Gesellschaft für Informationsverarbeitung (GfI)
Das volldigitale Ursprungszeugnis kann seit 2025 von Unternehmen in allen 79 IHK-Regionen in ganz Deutschland genutzt werden.
Weitere Informationen unter euz.ihk.de
Zielgruppe
Unternehmen der Region Südwestfalen, die Öffentlichkeit, Politik sowie Fach- und Nachwuchskräfte auf der Suche nach attraktiven Arbeitgebern.
Ziel des Projektes
Südwestfalen – das Sauerland, das Siegerland und die Soester Börde – galt lange als touristischer Landstrich, nicht als Wirtschaftsregion. Das Gemeinschaftsprojekt der Industrie- und Handelskammern (IHKs) Arnsberg, Hagen und Siegen hat das grundlegend geändert: Seit 2013 werden die inzwischen 172 Weltmarktführer der Region systematisch erfasst, porträtiert und öffentlichkeitswirksam präsentiert. Ziel ist es, das regionale Selbstbewusstsein zu stärken und Südwestfalen als eine der bedeutendsten Industrieregionen Deutschlands sichtbar zu machen.
Was wird einfacher?
Für die Unternehmen verbessert die gesteigerte Aufmerksamkeit die Wahrnehmung im Wettbewerb um Auszubildende, Fach- und Führungskräfte spürbar. Gleichzeitig hat das Projekt die politische Wahrnehmung der Region nachhaltig verändert: Der beschleunigte Neubau der gesperrten A-45-Rahmedetalbrücke – innerhalb von vier Jahren neu geplant und gebaut – gilt als konkretes Ergebnis dieser gestärkten Stellung.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Arnsberg
- SIHK Hagen
- IHK Siegen
Weitere Informationen unter weltmarktfuehrer-sw.de und unter www.suedwestfalen.com.
Zielgruppe
Alle Unternehmen in Deutschland – vom Einzelunternehmen bis zum Großkonzern –, die in Forschung und Entwicklung investieren, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).
Ziel des Projektes
Unternehmen sollen einen einfachen, verlässlichen Steuerbonus auf ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben erhalten, damit sie mehr in Innovation investieren und Entwicklungsprojekte leichter anstoßen können.
Was wird einfacher?
Der Zugang zu Innovationsförderung wird erleichtert, weil der Antrag kurz, vollständig elektronisch und sowohl im Voraus als auch rückwirkend gestellt werden kann und ein Rechtsanspruch auf die Zulage besteht; insbesondere kleine Betriebe können den Zuschuss damit ohne großen Verwaltungsaufwand nutzen.
Initiatoren und Beteiligte
- Bescheinigungsstelle Forschungszulage (ein Konsortium aus VDI Technologiezentrum GmbH, AiF Projekt GmbH und DLR Projektträger)
- mehrere IHKs, darunter die IHK Elbe‑Weser und die IHK Lüneburg‑Wolfsburg, die das Modell früh politisch angestoßen haben
Weitere Informationen unter www.bescheinigung-forschungszulage.de sowie unter www.ihk.de/elbeweser/gruendung-und-foerderung/unternehmensfuehrung/finanzierungshilfen/forschung-steuerlich-absetzen-4186484.
Zielgruppe
Startup-Starter
Ziel des Projektes
Die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wirtschaft soll über die Bund-ID digital erfolgen, so dass der Gründungsprozess beschleunigt und entbürokratisiert wird. In der Endstufe sollen End-to-end Prozesse dazu führen, dass die Rückmeldungen der Ämter im Startup-Account ankommen (Rückkanal). In einem zweiten Schritt wird über ein digitales Nachfolgematching die Sichtbarkeit von Unternehmen erhöht, die einen Nachfolger suchen.
Was wird einfacher?
Direkte Anbindungen an Verwaltungen und Finanzämter sowie auch an die Bundesnotarkammer ermöglichen den schnellen und digitalen Gründungsprozess über einen Kombi-Antrag ans Gewerbeamt und an die Finanzbehörden. Dabei ist die Plattform "Open Source" und modular konzipiert. Sie deckt damit nicht nur die Idee des Deutschland Stack ab, sondern berücksichtigt auch die Service Standard des Bundes. Neben dem reinen Gründungsvorgangs können weitere OZG-Leistungen angebunden werden, ein KI Chatbot und online Beratungsmöglichkeiten mit IHK-Kollegen erweitern das Angebot der Plattform.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Flensburg
- IHK Kiel
- IHK Lübeck
- Kreis Nordfriesland
- Amt Eiderstedt , Staatskanzlei Schleswig-Holstein
- Deutscher Bundestag, Ausschuss Digitalisierung und Staatsmodernisierung
Weitere Informationen unter www.startuphafen.sh
Zielgruppe
Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige in Thüringen sowie die drei thüringischen IHKs.
Ziel des Projektes
Bisher erledigte jede der drei thüringischen IHKs die Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen in eigener Regie. Seit der Einführung des Shared-Service-Modells übernimmt die IHK Erfurt diese hoheitliche Aufgabe zentral für alle drei Kammern. Das erhöht die Kompetenz, steigert die Effizienz und schafft einheitliche Standards.
Was wird einfacher?
Durch die Bündelung werden Doppelstrukturen abgebaut. Der Prozess der Bestellung und Vereidigung ist klarer geregelt und für alle Beteiligten transparenter.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Erfurt
- IHK Gera
- IHK Südthüringen (Suhl)
Weitere Informationen unter ihk.de/erfurt | ihk.de/gera | www.suhl.ihk.de
Zielgruppe
Alle Mitgliedsunternehmen der IHK Schwaben und darüber hinaus interessierte Unternehmen anderer Kammern.
Ziel des Projektes
Der EU AI Act (Verordnung über Künstliche Intelligenz der Europäischen Union) verpflichtet Unternehmen, ihre Mitarbeitenden im Umgang mit KI zu schulen. Die IHK Schwaben hat dafür eine schlanke Lösung entwickelt: Der KI-Kompetenz-Check vermittelt das erforderliche Wissen in einem standardisierten Online-Test und stellt nach erfolgreichem Abschluss eine offizielle Teilnahmebestätigung aus – rechtssicher und ohne Wartezeiten.
Was wird einfacher?
Der gesamte Ablauf – von der Anmeldung über die Durchführung bis zur Zertifizierung – läuft vollautomatisch über Robotic Process Automation (RPA). Ein Software-Bot übernimmt Datenpflege, Testerstellung und Bescheinigungsversand. Für die Unternehmen entsteht kein administrativer Aufwand.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Schwaben
Weitere Informationen unter www.ihk.de/schwaben/produktmarken/digitalisierung/kuenstliche-intelligenz/ki-kompetenz-check-6406016.
Zielgruppe
Mitgliedsunternehmen aller IHKs sowie die Kammerorganisation selbst.
Ziel des Projektes
Statt eigene digitale Insellösungen zu bauen, sollen IHK-Formulare und -Dienste auf das bestehende Bundesportal (verwaltung.bund.de) gebracht werden. Die Kernidee lautet: nutzen statt bauen. Unternehmen könnten sich so mit einem einzigen Konto – über Bund-ID oder ELSTER – bei allen IHKs anmelden, Anträge stellen, Gebühren zahlen und Bescheide empfangen.
Was wird einfacher?
Für Unternehmen entfallen mehrere Konten und Medienbrüche. Für die IHK-Organisation reduziert sich der Entwicklungs- und Pflegeaufwand erheblich: Ein Formular kann von vielen Kammern gemeinsam genutzt werden.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Schwaben
- IHK Bayreuth
Weitere Informationen unter verwaltung.bund.de.
Zielgruppe
Unternehmen und Organisationen im IHK-Bezirk Fulda, die eine gesundheitsfördernde und werteorientierte Unternehmenskultur auf- oder ausbauen möchten.
Ziel des Projektes
Wer gute Mitarbeitende gewinnen und halten will, muss mehr bieten als ein faires Gehalt. Mit dem von Unternehmen für Unternehmen entwickelten Prädikat „gesund arbeiten in fd" zeichnet die IHK Fulda Betriebe aus, die Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit ihrer Belegschaft aktiv fördern. Ein optionales Zusatzmodul würdigt besonders familienbewusste Arbeitgeber. Die Auszeichnung wird in den Stufen Bronze, Silber oder Gold vergeben und ist drei Jahre gültig.
Was wird einfacher?
Das strukturierte Bewerbungsverfahren mit Vor-Ort-Besuch gibt Unternehmen eine klare Orientierung, welche Maßnahmen im Personalmanagement und Gesundheitsmanagement tatsächlich wirken. Das Prädikat stärkt zudem die Außenwahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Fulda
Weitere Informationen unter www.ihk.de/fulda/gesundarbeiteninfd.
Zielgruppe
Ausbildungsbetriebe in Ostwestfalen-Lippe (OWL) mit mindestens zwei Auszubildenden sowie die Auszubildenden selbst.
Ziel des Projektes
Energie sparen und Kosten senken – das klingt nach einer Managementaufgabe. Die Energie Scouts OWL zeigen, dass Auszubildende das mindestens genauso gut können. Die IHK Ostwestfalen schult junge Menschen zu Effizienz- und Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten im eigenen Betrieb. Sie analysieren Energieverbräuche, entwickeln Einsparpotenziale und setzen konkrete Maßnahmen um. Bislang haben fast 300 Teams mit über 1.200 Auszubildenden bereits Millionen Euro und erhebliche Mengen CO₂ eingespart.
Was wird einfacher?
Unternehmen erhalten ohne eigenen Analyseaufwand konkrete Verbesserungsvorschläge – und qualifizieren gleichzeitig ihre Nachwuchskräfte in Projektmanagement, Teamarbeit und Präsentation.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
- IHK Lippe zu Detmold
- Wirtschaftsjunioren Lippe
- Dr. Kurt Wolff GmbH und Co. KG (Alpecin)
- regionale Unterstützer: Effizienz Agentur NRW, Energie Impuls OWL e. V., Sparkassen, Stadtwerke Bielefeld
Energie-Scouts gibt es in insgesamt 64 IHKs in ganz Deutschland
Weitere Informationen unter www.ihk.de/ostwestfalen/nachhaltigkeit-und-energie/energie-scouts-owl/informationen-6801168
Zielgruppe
Internationale Fachkräfte, Auszubildende, Studierende und deren Familien, die in Mittelhessen arbeiten und leben möchten, sowie regionale Arbeitgeber.
Ziel des Projektes
Deutschland braucht Fachkräfte aus dem Ausland – aber deren Ankommen gelingt oft nicht ohne Unterstützung. Die IHK Lahn-Dill hat gemeinsam mit dem Land Hessen, der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH und der Bundesagentur für Arbeit eine zweigleisige Lösung entwickelt: eine KI-gestützte Informationsplattform, die rund um die Uhr in der jeweiligen Muttersprache antwortet, sowie das am 1. Juni 2025 eröffnete physische WELCOMECENTER Mittelhessen als zentrale Anlaufstelle.
Was wird einfacher?
Internationale Talente erhalten vom ersten Moment an Orientierung – zu Visum, Wohnungssuche, Arbeitsmarkt und Alltagsfragen. Das mehrsprachige Team des WELCOMECENTER übernimmt die persönliche Begleitung, wenn die KI-Plattform an ihre Grenzen stößt.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Lahn-Dill
- IHK Kassel-Marburg
Weitere Informationen unter www.welcome-to-mittelhessen.de.
Zielgruppe
Unternehmen und Wirtschaftsregionen entlang der Strecke von Rhein-Ruhr über Münster, Osnabrück und Bremen bis Hamburg und Schleswig-Holstein.
Ziel des Projektes
Die Nord-West-Schienenmagistrale ist die einzige direkte Schienenverbindung zwischen Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Sie verbindet rund ein Viertel der deutschen Bevölkerung in wirtschaftlich bedeutenden Regionen. Mehrere IHKs haben gemeinsam das Beratungsunternehmen SCI Verkehr beauftragt, die wirtschaftliche Bedeutung der Strecke zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten – um mit gebündelter Stimme gegenüber Politik und Deutscher Bahn aufzutreten.
Was wird einfacher?
Die gemeinsame Initiative verleiht den Forderungen nach Streckenertüchtigung politisches Gewicht. Engpässe für den Personen- und Güterverkehr sollen beseitigt und die Resilienz des Schienennetzes erhöht werden.
Initiatoren und Beteiligte
- Handelskammern Bremen und Hamburg
- IHKs Dortmund, Münster, Osnabrück und Lübeck
- IHK NRW
- IHK Nord
Weitere Informationen unter https://www.ihk.de/nordwestfalen/region/infrastruktur/verkehrswege/nord-west-schienenmagistrale-5570090
Zielgruppe
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen sowie das Handwerk in der deutsch-polnischen Grenzregion Pommern.
Ziel des Projektes
Der Europäische Green Deal fordert von Unternehmen eine grundlegende Transformation. Viele KMU wissen jedoch nicht, wie sie die eigene CO₂-Bilanz ermitteln oder welche Schritte zur Klimaneutralität führen. Das grenzüberschreitende EU-Interreg-Projekt POLSMA begleitet Unternehmen auf diesem Weg: Sogenannte Klimalotsen besuchen Betriebe, informieren und schulen vor Ort. Eine überregionale Kompetenzplattform ergänzt den Wissenstransfer direkt aus der Wissenschaft.
Was wird einfacher?
Unternehmen erwerben die Kompetenz, ihre CO₂-Bilanz künftig selbstständig zu ermitteln – ein wachsender Wettbewerbsvorteil gegenüber Kunden und Finanzinstituten.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Ostbrandenburg
- IHK Projektgesellschaft GmbH
- IHK Neubrandenburg
- Westpommersche Technologische Universität Stettin
- Wirtschaftskammer Nord (Stettin)
- Verband der Elektrotechniker (Stettin)
Weitere Informationen unter www.platform-greendeal.eu/de.
Zielgruppe
13 Industrie- und Handelskammern in fünf Bundesländern sowie deren Mitgliedsunternehmen, die an den Konjunkturbefragungen teilnehmen.
Ziel des Projektes
Seit den 1970er-Jahren koordiniert die Handelskammer Hamburg einen informellen Konjunkturverbund von inzwischen 13 Kammern – von Hamburg über Hannover bis Magdeburg. Alle Mitglieder nutzen dieselben Fragebögen, dieselben Berechnungsmethoden und identische Befragungszeiträume. Die technische Abwicklung liegt bei der IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH (IHK-GfI) als externem Dienstleister.
Was wird einfacher?
12 IHKs sparen erheblichen Aufwand, weil sie Konjunkturbefragungen nicht selbst organisieren müssen. Zugleich sind die Ergebnisse aller 13 Kammern miteinander vergleichbar – ein echter Mehrwert für wirtschaftspolitische Analysen.
Initiatoren und Beteiligte
- Federführung: Handelskammer Hamburg
Weitere Informationen unter www.handelskammer-hamburg.de.
Zielgruppe
Gründerinnen und Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen; außerdem die IHK-Organisation selbst.
Ziel des Projektes
Die Unternehmenswerkstatt Deutschland (UWD) ist ein Gemeinschaftsprojekt von 69 IHKs aus 15 Bundesländern. Die digitale Plattform bietet Mitgliedsunternehmen kostenfrei Zugang zu Tools und Beratungsangeboten rund um Gründung, Unternehmenssicherung und Nachfolge. Hinter der UWD steht die Idee eines bundesweiten IHK-Standards: einheitliche Qualität, gemeinsam entwickelte Inhalte und ein geteiltes digitales Ökosystem statt 69 Einzellösungen.
Was wird einfacher?
Unternehmen finden alle IHK-Leistungen an einem Ort – strukturiert, nachvollziehbar und mit direktem Zugang zu regionalen Expertinnen und Experten. IHK-Berater können sich dank standardisierter Abläufe auf komplexe Einzelfälle konzentrieren.
Initiatoren und Beteiligte
- Projektleitung: Handelskammer Hamburg
- Beteiligt: 69 IHKs aus 15 Bundesländern
Weitere Informationen unter www.uwd.de.
Zielgruppe
IHK‑Ausbildungsbetriebe in NRW, ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler, Berufsberatende, Schulen und Eltern.
Ziel des Projektes
Freie Ausbildungsplätze, Praktika und duale Studiengänge sollen landesweit gebündelt, sichtbar und leicht auffindbar werden, um Unternehmen und Jugendlichen die Besetzung von Ausbildungsplätzen zu erleichtern.
Was wird einfacher?
Unternehmen müssen ihre Ausbildungsangebote nicht mehr auf vielen verschiedenen Plattformen pflegen, sondern können sie zentral kostenfrei einstellen; Jugendliche erhalten einen klaren, digitalen Einstiegspunkt für Angebote in ganz NRW und IHKs profitieren von einer einheitlichen Infrastruktur und besser nutzbaren Statistiken.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Aachen
- IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland
- IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
- IHK Mittleres Ruhrgebiet
- IHK Bonn/Rhein-Sieg
- IHK Lippe zu Detmold
- IHK zu Dortmund
- Niederrheinische IHK Duisburg - Wesel - Kleve zu Duisburg
- IHK zu Düsseldorf
- IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen
- IHK zu Hagen
- IHK Mittlerer Niederrhein
- IHK Nord Westfalen
- IHK Siegen
- Bergische IHK Wuppertal - Solingen - Remscheid
- IHK Hannover
Weitere Informationen unter www.ausbildung.nrw.
Zielgruppe
Mitgliedsunternehmen der drei sächsischen IHKs; indirekt alle Unternehmen, die von Bürokratieabbau profitieren.
Ziel des Projektes
Bürokratie abbauen gelingt besser, wenn Wirtschaft und Verwaltung im direkten Gespräch sind. Seit 2025 treffen sich die drei sächsischen IHKs rund dreimal jährlich mit der Koordinierungsstelle Bürokratieentlastung der Sächsischen Staatskanzlei. Ziel ist es, IHK-Positionen und Unternehmermeinungen frühzeitig in laufende Projekte der Landesregierung einzubringen.
Was wird einfacher?
Die Kammern erhalten Einblicke in geplante Vorhaben, bevor Entscheidungen gefallen sind – und können dort die Interessen der Wirtschaft formulieren.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Chemnitz
- IHK zu Leipzig
- IHK Dresden
Zielgruppe
Soloselbstständige und Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden und bis zu zwei Millionen Euro Jahresumsatz – in der IHK Reutlingen rund 92 Prozent aller Mitglieder. Sekundär: Politik und andere IHKs.
Ziel des Projektes
Manche Kleinstunternehmen fühlen sich in der IHK nicht ausreichend vertreten. Die Initiative EKU der IHK Reutlingen wirkt dem entgegen: Sie bündelt Leistungen, verbessert die Kommunikation und stärkt die politische Lobby für diese Gruppe. Über eine Landesarbeitsgruppe mit allen zwölf Baden-Württemberger IHKs werden Webinare, Kongresse, Konjunkturberichte und Delegationsreisen im Shared-Service-Modell organisiert. Seit 2024 gibt es auch bundesweite Austauschformate.
Was wird einfacher?
Kleinstunternehmen finden bei der IHK leichter, was sie brauchen – durch gebündelte Angebote, zielgruppengerechte Kommunikation und einen festen Ansprechpartner als Lotsen.
Initiatoren und Beteiligte
- EKU-Landesarbeitsgruppe Baden-Württemberg (alle 12 BW-IHKs)
Zielgruppe
Inhaberinnen und Inhaber von KMU und Familienunternehmen, die ihren Betrieb übergeben wollen, sowie Nachfolgeinteressierte.
Ziel des Projektes
In den nächsten zehn Jahren stehen in Nordrhein-Westfalen (NRW) rund 305.000 Familienunternehmen mit 1,8 Millionen Beschäftigten vor einem Generationswechsel – vielfach ohne gesicherte Nachfolge. Die NRW-IHKs haben aus dem Bundeswirtschaftsministeriums-Projekt „NextStep" dauerhafte Strukturen geschaffen: einen landesweiten digitalen Nachfolgepool, eine kostenfreie Webinarreihe, den jährlichen Nachfolgepreis.NRW, IHK-Zertifikatslehrgänge sowie den Nachfolgereport.NRW als Datenbasis.
Was wird einfacher?
Die drei größten Hürden beim Generationswechsel – den richtigen Nachfolger finden, das Thema verstehen und den ersten Schritt machen – werden durch die kombinierten Angebote gezielt adressiert.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Aachen
- IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland
- IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
- IHK Mittleres Ruhrgebiet
- IHK Bonn/Rhein-Sieg
- IHK Lippe zu Detmold
- IHK zu Dortmund
- Niederrheinische IHK Duisburg - Wesel - Kleve zu Duisburg
- IHK zu Düsseldorf
- IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen
- IHK zu Hagen
- IHK Mittlerer Niederrhein
- IHK Nord Westfalen
- IHK Siegen
- Bergische IHK Wuppertal - Solingen - Remscheid
- Co-Partner: Bürgschaftsbank NRW.
Weitere Informationen unter www.ihk-nrw.de/hauptnavigation/unsere-schwerpunkte/existenzgruendung-unternehmensfoerderung-5166148
Zielgruppe
Unternehmen im Rheinischen Revier – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – sowie internationale Fachkräfte und Auszubildende, die in der Region arbeiten und leben wollen.
Ziel des Projektes
Internationale Rekrutierung und Integration sollen ganzheitlich begleitet werden, damit Unternehmen passende Fachkräfte finden sowie langfristig binden und zuziehende Menschen erfolgreich im Betrieb und in der Region ankommen.
Was wird einfacher?
Die Navigation durch Visa‑, Aufenthalts- und Anerkennungsverfahren wird überschaubarer, weil das Welcome Center Unternehmen vor Ort besucht, individuelle Bedarfe klärt, notwendige Akteure koordiniert und konkrete Lösungen statt bloßer Verweise anbietet.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Mittlerer Niederrhein
- Westdeutscher Handwerkskammertag (WHKT)
- Kommunen und weitere regionale Partner
- gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein‑Westfalen sowie aus Mitteln des Just Transition Fund (JTF/ESF).
Weitere Informationen unter mittlerer-niederrhein.ihk.de/themen/fachkraefte-personal/welcome-center-rheinisches-revier und unter www.welcome-rheinisches-revier.de/home
Zielgruppe
Unternehmen, Behörden und die IHK-Organisation im Rheinischen Revier.
Ziel des Projektes
Lange Genehmigungs- und Planungsverfahren bremsen Investitionen aus. Der Pakt für Planungsbeschleunigung ist eine gemeinsame Selbstverpflichtung der IHKs Aachen, Köln und Mittlerer Niederrhein mit 65 Kommunen im Rheinischen Revier: Planungs- und Genehmigungsprozesse sollen innerhalb des geltenden Rechts schneller, verlässlicher und digitaler werden. Kernprinzipien sind Lösungsorientierung, Standardisierung und mutige Entscheidungen.
Was wird einfacher?
Frühzeitige Vollständigkeitsprüfungen, klare Zeitpläne und Musterlösungen reduzieren Unsicherheit und Kosten für Unternehmen. Regelmäßige Dialogformate zwischen Wirtschaft und Verwaltung sorgen für Transparenz.
Initiatoren und Beteiligte
- HK Mittlerer Niederrhein
- HK Aachen
- IHK Köln
Weitere Informationen unter www.pakt-fuer-planungsbeschleunigung.de
Zielgruppe
Kommunen, die ihre Verwaltung wirtschaftsfreundlicher gestalten möchten, sowie mittelständische Unternehmen als direkte Nutznießer.
Ziel des Projektes
Wer als Unternehmer in Deutschland eine Genehmigung braucht, kennt das Problem: lange Wartezeiten, unklare Auskünfte, zögerliche Entscheidungen. Das RAL-Gütezeichen Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung setzt genau hier an: Die Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung e. V. (GMKEV) zertifiziert Kommunen, die verbindliche Standards für Bearbeitungszeiten, Reaktionszeiten und Verlässlichkeit einhalten. Der TÜV NORD überprüft die Einhaltung regelmäßig.
Was wird einfacher?
Zertifizierte Kommunen bieten Unternehmen planbare, transparente Verfahren – ein klarer Standortvorteil bei Investitionsentscheidungen und Neuansiedlungen.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Mittlerer Niederrhein
- Rhein-Kreis Neuss
Weitere Informationen unter www.gmkev.de.
Zielgruppe
IHK-Mitgliedsunternehmen mit Fachkräftebedarf sowie interessierte Partnerkammern im In- und Ausland.
Ziel des Projektes
Der Fachkräftemangel lässt sich nicht allein im Inland lösen. TalentsBridge verfolgt einen neuen Ansatz: Ausbildung nach deutschen Standards direkt im Ausland. Die IHK Berlin hat ein Ausbildungszentrum in Drittstaaten initiiert, das qualifizierten Nachwuchs für deutsche Unternehmen ausbildet – und gleichzeitig den deutschen Ausbildungsstandard international sichtbar macht.
Was wird einfacher?
Unternehmen erhalten eine neue Option zur Fachkräftesicherung. Der Wissenstransfer und die internationale Ausstrahlung der deutschen dualen Ausbildung werden gestärkt.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Berlin
Weitere Informationen unter www.ihk.de/berlin/service-und-beratung/talentsbridge-de.
Zielgruppe
Kommunen, Länder, Bund und alle öffentlichen Bauträger, die Infrastrukturprojekte beschleunigen wollen.
Ziel des Projektes
Ende April 2025 wurde die Talbrücke der Bundesstraße 45 (B 45) bei Bad König-Zell wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt – von einem Tag auf den anderen war der Odenwaldkreis kaum noch erreichbar. Die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar reagierte sofort mit einer Blitzumfrage, die den wirtschaftlichen Schaden belegte, und koordinierte in der Folge alle relevanten Stakeholder. Das Ergebnis: Der hessische Wirtschaftsminister rief das "Odenwaldtempo" aus, eine Task Force mit gebündelten Kompetenzen wurde eingerichtet, und Genehmigungen, die normalerweise ein bis zwei Jahre dauern, wurden in drei bis vier Monaten erteilt.
Was wird einfacher?
Das Projekt zeigt, wie kluges Zusammenwirken von IHK, Politik und Behörden bürokratische Abläufe erheblich beschleunigen kann – ohne geltendes Recht zu umgehen. Es gilt als mögliche Blaupause für künftige Infrastrukturprojekte.
Initiatoren und Beteiligte
- IHK Darmstadt
- HessenMobil
- Land Hessen
- Odenwaldkreis
- Stadt Bad König
- Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände (VHU)
- Industrievereinigung Odenwald
- Handwerkskammer (HWK) und andere
Weitere Informationen unter www.ihk.de/darmstadt/servicemarken/news/pressearchiv/pressemeldungen/memorandum-zeller-bruecke-6675744.
Zielgruppe
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in ganz Deutschland; alle 79 IHKs als Multiplikatoren.
Ziel des Projektes
Ob Cyberangriff, Energieausfall oder Lieferkettenunterbrechung – viele Unternehmen sind auf den Ernstfall nicht vorbereitet. Die Handelskammer Hamburg hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einen praxisnahen Krisenvorsorgeplan entwickelt. Das Instrument steht allen 79 deutschen IHKs als White-Label-Lösung kostenlos zur Verfügung – eine gemeinsame Entwicklung statt 79 Einzellösungen.
Was wird einfacher?
Unternehmen erhalten eine strukturierte Checkliste, mit der sie Risiken analysieren, Zuständigkeiten klären und Notfallkommunikation vorbereiten können – ohne externe Berater. Der Plan ist bewusst auch als gedruckte Broschüre verfügbar, weil im Krisenfall digitale Infrastruktur ausfallen kann.
Initiatoren und Beteiligte
- Handelskammer Hamburg (Federführung)
- BBK
Weitere Informationen unter www.handelskammer-hamburg.de/international-aussenwirtschaft/vorsorgeplan-6812560
Zielgruppe
Unternehmen mit grenzüberschreitendem Interesse
Ziel
Vertiefung des Integrierten Wirtschaftsraums mit höherer Wertschöpfung beiderseits der Grenze; Verbesserung der grenzüberschreitenden Infrastruktur, vor allem hinsichtlich Energie und Verkehr.
Was wird einfacher?
Die Markterschließung für Unternehmen beiderseits der Grenze wird erleichtert. Unternehmen kommen schneller an Informationen und nutzen die erleichterte Kontaktaufnahme zu Partnern in der Region.
Intiatoren und Beteiligte
- HK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim
- IHK für Oberfranken Bayreuth
- IHK Chemnitz
- Wirtschaftskammer Karlsbad
- Deutsch-Tschechische IHK
Weitere Informationen unter www.ihk.de/regensburg
Zielgruppe
Unternehmen der keramischen Industrie und ihrer Anwendungsfelder in Elektronik und industriellen Prozessen, Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer‑Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) sowie Schulen mit MINT‑Schwerpunkt.
Ziel des Projektes
Der traditionelle thüringische Keramikstandort Hermsdorf soll zu einem führenden europäischen Hightech‑Cluster für Hochleistungskeramik weiterentwickelt und Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung dauerhaft vernetzt werden.
Was wird einfacher?
Innovationsprojekte lassen sich schneller anstoßen, weil Unternehmen und Forschungspartner im Campus‑Netzwerk eng zusammenarbeiten, MINT‑Labore wie der "Sensor‑Space" jungen Menschen praktische Einblicke geben und gemeinsame Forschungsprojekte Know‑how vor Ort bündeln.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Ostthüringen zu Gera
- 34 spezialisierte Unternehmen am Standort
- TRIDELTA CAMPUS e. V.
- Fraunhofer‑IKTS
- weitere Partner
Weitere Informationen unter tridelta-campus.com/de
Zielgruppe
Unternehmen, Kommunen, Arbeitsmarktakteure, Hochschulen und weitere Partner in der Region Ostwürttemberg.
Ziel des Projektes
Die Region soll mit Hilfe des Masterplans Ostwürttemberg 2.0 zukunftssicher aufgestellt werden, indem Themen wie Innovation, Infrastruktur, Energiewende, Fachkräfte, Bildung und Standortmarketing strategisch gebündelt und gemeinsam bearbeitet werden.
Was wird einfacher?
Für Unternehmen wird der Umgang mit Transformationsprozessen überschaubarer, weil sie Orientierung, klare Ansprechpartner, Zugang zu Netzwerken und Förderprogrammen sowie abgestimmte Projekte statt vieler unverbundener Einzelinitiativen erhalten.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Ostwürttemberg
- mehr als 20 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung
Weitere Informationen unter www.ihk.de/ostwuerttemberg/zukunft-ostwuerttemberg
Zielgruppe
Übergabewillige Unternehmerinnen und Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sowie Nachfolgeinteressenten aus dem gesamten Bundesgebiet
Ziel des Projektes
Ziel ist die vertrauliche und zielgerichtete Vermittlung von Unternehmensnachfolgen in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Online-Plattform Nachfolgeportal MV können Unternehmerinnen, Unternehmern und Nachfolgeinteressenten Suchaufträge aufgeben. Anhand einer nicht öffentlichen Matching-Software werden die Profildaten auf Übereinstimmungen hin abgeglichen, um einen Kontakt beider Interessenten herzustellen.
Was wird einfacher?
Es wird eine gezielte Suche nach Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern angeboten. Die Vertraulichkeit auch gegenüber Geschäftspartnern, Kunden und Mitarbeitenden ist in höchsten Maße gewahrt.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Neubrandenburg
- IHK zu Rostock
- IHK zu Schwerin
- Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH
- Handwerkskammer Schwerin
- Handwerkskammer Mecklenburg-Vorpommern
Inhaltsgleich übernommen von
- IHK Berlin
- IHK Cottbus
- IHK Ostbrandenburg
- IHK Potsdam
Ähnliche Nachfolgeprojekte betreiben auch weitere IHKs.
Weitere Informationen unter www.nachfolgezentrale-mv.de.
Zielgruppe
Vor allem Gesetzgeber und Verwaltung, aber auch Unternehmen, die von umfangreicher Regulierung betroffen sind und sich für wirksamen Bürokratieabbau interessieren.
Ziel des Projektes
Es soll gezeigt werden, wie generative künstliche Intelligenz genutzt werden kann, um umfangreiche Gesetzes- und Verordnungstexte systematisch auszuwerten und bürokratische Belastungen sichtbar zu machen.
Was wird einfacher?
Das Auffinden bürokratisch belastender Paragraphen wird erheblich beschleunigt, weil KI große Textmengen vorstrukturiert und damit Politik und Verwaltung gezielt Hinweise erhält, wo Regeln vereinfacht oder entschlackt werden können.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Region Stuttgart
Weitere Informationen unter www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/buerokratie-abbauen/buerokratiemuster-6317358 sowie unter www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/buerokratie-abbauen/kuenstliche-intelligenz-buerokratieabbau-6101200
Zielgruppe
Unternehmen in Mecklenburg‑Vorpommern – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) –, internationale Fachkräfte und Auszubildende sowie deren Familienangehörige.
Ziel des Projektes
Der Erwerbsmigrationsprozess soll entbürokratisiert werden, damit Unternehmen internationale Fachkräfte rechtssicher gewinnen können und diese einen erleichterten Einstieg in Arbeit und Alltag in Mecklenburg‑Vorpommern erhalten.
Was wird einfacher?
Statt viele Behörden und Stellen einzeln anzusprechen, haben Unternehmen einen zentralen Ansprechpartner, der Beratung, Koordination mit Arbeitsverwaltung und Ausländerbehörden sowie Unterstützung bei Visa‑, Aufenthalts- und Anerkennungsverfahren bündelt.
Intiatoren und Beteiligte
- Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg‑Vorpommern
- Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
- Bundesagentur für Arbeit
- Regionale IHKs und Handwerkskammern
Weitere Informationen unter fachkraefte-service-zentrale.com.
Zielgruppe
Unternehmen, die internationale Fachkräfte gewinnen möchten und sich einen niedrigschwelligen digitalen Einstieg in das Thema wünschen.
Ziel des Projektes
Der komplexe Prozess der Fachkräfteeinwanderung soll mit Hilfe digitaler Anwendungen transparenter, verständlicher und für Unternehmen leichter planbar werden.
Was wird einfacher?
Betriebe erhalten über Quick‑Checks, einen KI‑gestützten Bot und eine digitale Recruiting‑Plattform schnell einen Überblick über rechtliche Voraussetzungen, Prozessschritte und Unterstützungsangebote und können so besser entscheiden, ob und wie sie internationale Fachkräfte rekrutieren.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Berlin
Weitere Informationen unter www.ihk.de/berlin/fachkraefte/internationale-fachkraefte/projekt-internationale-fachkraefte-6568784 sowie unter
www.ihk.de/berlin/fachkraefte/internationale-fachkraefte/quick-check-bereit-fuer-internationale-fachkraefte-6736712.
Zielgruppe
Jugendliche, Eltern, Schulen und Ausbildungsbetriebe in Niedersachsen sowie zusätzliche Nutzerinnen und Nutzer aus Bremen.
Ziel des Projektes
Das gesamte Ausbildungsangebot im Land soll möglichst vollständig, transparent und aktuell abgebildet werden, um Jugendliche bei der Berufsorientierung zu unterstützen und Betriebe sichtbarer zu machen.
Was wird einfacher?
Die Suche nach Ausbildungsplätzen wird zentralisiert, weil eine Metasuchmaschine Unternehmensseiten und Jobbörsen ausliest und jedes Angebot nur einmal anzeigt; Unternehmen profitieren von mehr Reichweite ohne Mehraufwand und die IHK‑Organisation tritt einheitlich und abgestimmt auf.
Intiatoren und Beteiligte
- IHK Lüneburg‑Wolfsburg
- Handelskammer Bremen
- weitere Partner im IHK‑Verbund, die das Angebot in die bundesweite Kampagne „#KönnenLernen“ einbetten
Weitere Informationen unter www.meine-ausbildung-in-niedersachsen.de.
- Relevant im Themenfeld:
- Wirtschafts- und Finanzpolitik
Veröffentlicht 06.05.2026
Kontakt
Dr. Hartmut Spiesecke
IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus "Ernst Schneider"
- spiesecke.hartmut@dihk.de
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