14.04.2026 - „Die Entwicklung am Ausbildungsmarkt zeigt ein komplexes Bild. Tatsächlich gab es einen Rückgang bei den neu abgeschlossenen Verträgen. Neben einem Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern wirkte sich die angespannte wirtschaftliche Lage dämpfend auf die Besetzung von Ausbildungsplätzen aus. Zudem wuchs der Anteil vollzeitschulischer Ausbildungen, insbesondere im Pflege- und Gesundheitsbereich.
Zugleich registrierte die Bundesagentur für Arbeit auch nach Beginn des Ausbildungsjahres mehr unbesetzte Ausbildungsstellen als unvermittelte Bewerber ohne Alternative zu einer Ausbildung. Im Klartext heißt das: Zahlreiche Betriebe konnten keine Kandidaten für ihre Ausbildungsstellen finden. Von einem generellen Mangel an Ausbildungsplätzen kann also nicht die Rede sein.
Vor dem Hintergrund des sich verschärfenden demografischen Wandels bleibt die Fachkräftesicherung eine zentrale Herausforderung. Entscheidend ist, alle Potenziale konsequent zu erschließen und junge Menschen gezielt mit Ausbildungsbetrieben zusammenzubringen. Eine systematische, praxisnahe Berufsorientierung sowie frühzeitige Praktika können dazu beitragen, mehr junge Menschen für die duale Ausbildung zu gewinnen und ihnen einen erfolgreichen Übergang ins Berufsleben zu ermöglichen.“
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Veröffentlicht 14.04.2026
Pressekontakt
Petra Blum
Pressesprecherin