Ein digitaler Produktpass ist ein digitaler Datensatz, der wichtige Informationen über ein Produkt, das heißt seine "Identität" enthält. Er wird vom Hersteller, Einführer oder Händler oder von einem in ihrem Namen handelnden spezialisierten Dienstleister erstellt und online zur Verfügung gestellt. Digitale Produktpässe sind in erster Linie durch Scannen eines auf dem Produkt aufgedruckten QR-Codes (Quick-Response-Code) oder eines elektronischen Etiketts wie eines RFID-Tags (Funkfrequenzkennzeichnung) zugänglich. Sie sollen für größere Transparenz sorgen und Verbrauchern, Unternehmen und Behörden zuverlässige, maschinenlesbare Produktinformationen zur Verfügung stellen.
Es gibt bereits freiwillige digitale Pässe, aber DPP werden in den kommenden Jahren für eine wachsende Zahl von Produktgruppen, die in der EU in Verkehr gebracht werden, verpflichtend. Je nach Sektor kann für jeden Artikel, jede Produktionscharge oder jedes Modell ein digitaler Produktpass erforderlich sein. Weitere Einzelheiten zu DPP finden Sie unter diesem Link.
Unternehmen, insbesondere KMUs, sind eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Insbesondere aus den Sektoren:
- Textilien
- Elektronik
- Möbel
- Bauprodukte
- Batterien
- Maschinen, Werkzeuge und Geräte
- Spielzeug
- Eisen und Stahl
- Aluminium und Halbzeug daraus
Link zur Befragung: EUSurvey
Veröffentlicht 13.04.2026