Antworten bietet die IHK-Organisation über Hotlines, auf Websites und in Veranstaltungen. Aber auch Behörden und weitere Ansprechpartner helfen Betrieben weiter, die wissen möchten, wie sie mit den wirtschaftlichen Folgen des Krieges und verhängten Sanktionen umgehen sollen. Hier einige hilfreiche Adressen im Überblick.
IHKs und AHKs informieren
- Die AHK Ukraine liefert in ihrem jeweils am Freitag veröffentlichten Newsletter "Rebuild Ukraine Weekly" Informationen zum Wiederaufbau der Ukraine. Sie haben Interesse? Abonnieren können Sie den Newsletter per E-Mail an nataliia.hryshchenko@ukraine.ahk.de
- Die IHK Düsseldorf beschreibt auf ihrer Website unter anderem den Stand der EU-Sanktionen gegen Russland. Zudem hält sie dort ein Prüfschema für Güterlieferungen bereit.
- Die IHK Bayreuth hat umfassende Informationen zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine und dessen wirtschaftlichen Auswirkungen sowie Ansprechpartner für Unternehmen zusammengestellt.
- Auch zahlreiche weitere IHKs halten entsprechende Angebote bereicht. Sie erreichen die Seiten über den IHK-Finder.
Weitere Service-Angebote
- Die Deutsche Bundesbank erteilt Auskünfte zu Finanzsanktionen unter der Hotline 089 2889-3800 oder per Kontaktformular.
- Ob Ihr Geschäftspartner von Finanzsanktionen betroffen ist, können Sie zudem unter https://www.finanz-sanktionsliste.de/fisalis prüfen.
- Wenn Sie über Ein- und Ausreise in die Krisenregion nachdenken, können Sie sich beim Auswärtigen Amt über die Lage in der Ukraine und in der Russischen Föderation informieren. Dort gibt es auch eine Möglichkeit, sich in eine Krisenvorsorgeliste eintragen zu lassen.
- Eine Übersicht über die einzelnen Sanktionspakete, über Gegensanktionen und weiteren Informationen bietet die deutsche Außenwirtschaftsagentur Germany Trade and Invest (GTAI) in einem Schwerpunkt auf ihrer Website.
- Und nicht zuletzt stellt das Bundeswirtschaftsministerium auf seinen Seiten eine FAQ-Liste zu den Russland-Sanktionen bereit.
Plattform Wiederaufbau Ukraine
Mit der Ende März 2023 online gegangenen "Plattform Wiederaufbau Ukraine" möchte die Bundesregierung das nichtstaatliche Engagement deutscher Akteure bündeln. Das Portal richtet sich insbesondere an Interessierte, die bislang kaum Berührungspunkte mit der Ukraine-Hilfe hatten – von Unternehmen, die im Wiederaufbau des Landes aktiv werden wollen, bis hin zu Kommunen, die Städtepartnerschaften aufnehmen möchten.
Deutsch-Ukrainische Energiepartnerschaft
Die "Deutsch-Ukrainische Energiepartnerschaft" koordiniert Hilfe für die beschädigte ukrainische Energieinfrastruktur. Sie fördert Spenden, Austausch und Integration ukrainischer Energieexperten.
- Relevant im Themenfeld:
- Serviceportal
Veröffentlicht 05.03.2026
Ansprechpartnerin
Anna Hautmann
Projektreferentin Wiederaufbau Ukraine