Preissymbole in Reihe

IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus Ernst Schneider

Der IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus „Ernst Schneider“ würdigt herausragende journalistische Beiträge, die wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich, relevant und kreativ vermitteln. Die Auszeichnung zählt zu den renommiertesten Medienpreisen im deutschsprachigen Raum.

Mit dem IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus – benannt nach dem langjährigen DIHK-Präsidenten Ernst Schneider – fördern die Industrie- und Handelskammern seit vielen Jahren Qualitätsjournalismus. Ausgezeichnet werden Beiträge, die wirtschaftliche Themen pointiert erklären, gesellschaftliche Entwicklungen einordnen und wirtschaftspolitische Debatten bereichern. Der Preis richtet sich an Journalistinnen und Journalisten aus Print, Online, Hörfunk und Fernsehen und hebt Formate hervor, die Wirtschaft nahbar und verständlich machen.

Neue Ausschreibungsrunde

Jetzt bewerben bis zum 2. Juli 2026

ESP-Kachel

 

Die Bewerbungsfrist für den IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus Ernst Schneider läuft! 

Ab sofort und bis zum 2. Juli können sich Journalistinnen und Journalisten sowie Redaktionen online unter https://ihk-preis2026.alpha-awards.com bewerben. Mit insgesamt 52.000 Euro belohnt werden spannende Wirtschaftsbeiträge in den Kategorien Klartext regional, Klartext überregional, Audio, Video und Social Media. Für  junge Journalistinnen und Journalisten mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung gibt es einen Starterpreis.

Zum Wettbewerb zugelassen sind ausschließlich Beiträge, die im Jahr 2025 veröffentlicht wurden.

Gastgeber der feierlichen Preisverleihung am 7. Oktober 2026 in Mainz sind die DIHK und die IHK Rheinhessen.

Bedeutung und Zielsetzung

Die IHK-Organisation unterstreicht mit dem Preis, dass die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland das Verständnis der Öffentlichkeit benötigt. Wenn wirtschaftliche Entwicklungen und unternehmerisches Handeln von Bürgerinnen und Bürgern nachvollzogen werden können, stärkt das die Akzeptanz der Wirtschaftsordnung. 

Ausgezeichnet werden Beiträge, die besonders durch:

  • gründliche Recherche,
  • hohe Qualität der Darstellung,
  • Allgemeinverständlichkeit,
  • sowie die saubere Trennung von Information und Meinung überzeugen.
    Der Preis fördert damit aktiven Dialog zwischen Wirtschaft und Medien – und zeigt, dass gute Wirtschaftsberichterstattung eine wichtige öffentliche Rolle übernimmt.

Kategorien

Der IHK-Preis wird aktuell in sechs Hauptkategorien ausgeschrieben:

  • I. Video — Fernseh-Beiträge oder Videoproduktionen, die im Jahr vor der Ausschreibung gesendet oder online veröffentlicht wurden. Dotierung: 8.000 Euro.
  • II. Audio — Radiobeiträge, Podcasts oder Hörformate. Dotierung: 8.000 Euro.
  • III. Klartext regional — Textbeiträge regionaler Redaktionen (gedruckt oder online) aus dem Jahr vor der Ausschreibung. Dotierung: 8.000 Euro.
  • IV. Klartext überregional — Textbeiträge überregionaler Redaktionen (gedruckt oder online). Dotierung: 8.000 Euro.
  • V. Social Media — Formate (z. B. Channels), die im Jahr vor der Ausschreibung mehrere Beiträge mit Wirtschaftsthemen zeigen; Eingereicht werden können Medien-, Foto-, Video- oder Audiobeiträge. Dotierung: 8.000 Euro.
  • VI. Starterpreis — Für Volontärinnen/Volontäre oder Journalistinnen und Journalisten mit weniger als zwei Jahren Redaktionserfahrung; es können drei bis fünf Beiträge plus Lebenslauf eingereicht werden. Dotierung: 4.000 Euro.
  • Sonderpreis — Für besondere publizistische Leistungen im Bereich Wirtschaftsthemen; eine Bewerbung ist hier nicht möglich – die Jury wählt aus. Dotierung: 8.000 Euro. 

Die Gesamt­dotierung beträgt aktuell circa 52.000 Euro.

Teilnahme und Einreichung

Vorschlagsberechtigt sind Journalistinnen, Journalisten, Redaktionen sowie die Industrie- und Handelskammern in Deutschland.

Zum Wettbewerb zugelassen sind ausschließlich Beiträge, die jeweils im Vorjahr veröffentlicht wurden.

Grundsätzlich ist ein Upload des Beitrags erwünscht – alternativ reicht ein Format, das online frei zugänglich ist mindestens ein Jahr nach Ausschreibungsbeginn.

Eingereichte Beiträge können durch ergänzende Materialien unterstützt werden – etwa Sendemanuskripte, Programmankündigungen, Bildmaterial oder ähnliche Unterlagen.

Bewertung & Juryverfahren

Die Bewertung erfolgt durch unabhängige Jurys, bestehend aus Medien- und Wirtschaftsfachleuten.

Es findet ein zweistufiges Verfahren statt: In der ersten Runde prüfen regionale Jurys Beiträge in den jeweiligen IHK-Regionen; die besten Beiträge werden einer Schlussjury zur Entscheidung über die Nominierten und Preisträger vorgelegt.

Die Bewertung stützt sich auf Kriterien wie: Darstellung eines Wirtschaftsthemas, Relevanz des Themas, Qualität der Information, Allgemeinverständlichkeit und Attraktivität der Darstellung.

Historie & Trägerschaft

Der Preis wurde erstmals 1971 unter dem Namen „Ernst-Schneider-Preis“ vergeben.

Seit 1. Januar 2023 führt die DIHK die Auszeichnung als Körperschaft des öffentlichen Rechts fort; seit Januar 2024 lautet der offizielle Name: IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus „Ernst Schneider“.

Die deutschen Industrie- und Handelskammern sind gemeinsam Träger der Auszeichnung.

Preisverleihung & Ausblick

Die feierliche Preisverleihung findet jährlich im Herbst an wechselnden Orten statt.

Im Anschluss an die Preisverleihung werden ausgewählte Beiträge – insbesondere nominierte und ausgezeichnete – in Auszügen zugänglich gemacht.

Ansprechpartner

Leiter und Organisator

Dr. Hartmut Spiesecke, Leiter Ernst-Schneider-Preis

Dr. Hartmut Spiesecke

IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus "Ernst Schneider"