Der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks mahnt allerdings, die neue Aktivrente bürokratiearm auszugestalten. Vor allem dürften sich Maßnahmen der Rentenpolitik nicht widersprechen, stellt er klar:
15.10.2025 – "Die Fachkräftesicherung ist trotz schwieriger Wirtschaftslage für viele Unternehmen weiter eine der großen Herausforderungen. Wir müssen deshalb alle Potenziale in Deutschland nutzen – die Beschäftigung Älterer ist dabei ein wichtiger Baustein. Das Ziel der Aktivrente, mehr ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über das Renteneintrittsalter hinaus in Beschäftigung zu halten oder wieder zu bringen, ist deshalb richtig. Wichtig ist zugleich, dass die neue Regelung bürokratiearm und einfach für die Unternehmen umsetzbar ist. Und die Aktivrente sollte auch für Selbstständige möglich sein, um einen möglichst großen positiven Effekt für die Erwerbstätigkeit zu erzielen.
Vor allem sollten sich Maßnahmen der Rentenpolitik nicht widersprechen: Alle Anreize zu einem vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben sollten deshalb abgeschafft werden. In diesem Sinne ist die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren ein gravierender Fehlanreiz."
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Veröffentlicht 15.10.2025
Aktualisiert 18.02.2026
Ansprechpartner
Dr. Stefan Hardege
Referatsleiter Fachkräftesicherung, Arbeitsmarkt, Zuwanderung
Dominik Ohlig
Pressesprecher – Chef vom Dienst