30.03.2026 - "Starrköpfige Blockaden einzelner Staaten nehmen den Welthandel in Geiselhaft – und treffen damit die international eng verflochtene deutsche Wirtschaft ins Mark. Jetzt ist politischer Führungswille gefragt: Die Bundesregierung muss den Einsatz für regelbasierten Handel zur Chefsache machen – als Netz und doppelten Boden für unseren Außenhandel.
Auch die EU steht in der Pflicht, voranzugehen. Gemeinsam mit Partnern wie der Transpazifischen Partnerschaft gilt es, die überfällige Modernisierung der Handelsregeln voranzutreiben – für eine echte Wettbewerbsfairness weltweit.
Besonders dringlich ist die Verlängerung des globalen Moratoriums auf Zölle für elektronische Übertragungen. Dass sich 66 Staaten im neuen E-Commerce-Abkommen auf gemeinsame Regeln verständigt haben, ist ein wichtiges Signal für den digitalen Handel.
Solche plurilateralen Ansätze innerhalb – und zur Not auch außerhalb – der WTO müssen jetzt konsequent ausgebaut werden, etwa bei kritischen Rohstoffen oder Dienstleistungen. Nur so lassen sich Blockaden Einzelner überwinden und konkrete Antworten auf die globalen Herausforderungen unserer Zeit liefern."
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Veröffentlicht 30.03.2026
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Julia Fellinger
Pressesprecherin