12.05.2026 - „Die Zoll-Jahresbilanz ist ein Brennglas für die massiven Fehlentwicklungen im grenzüberschreitenden E‑Commerce: Milliarden von Warensendungen aus Drittstaaten erreichen jedes Jahr den europäischen und damit auch in großer Zahl den deutschen Markt. Wie der Bericht zeigt, entsprechen viele davon nicht den EU-Anforderungen oder verletzen Markenrechte. Dem stehen zu wenig Kapazitäten für Kontrollen entgegen. Faire Wettbewerbsbedingungen durchzusetzen, wird damit fast unmöglich.
Das zeigt: Die geplante Reform der EU-Zollunion und die konsequente Digitalisierung der Zollabfertigung sind längst überfällig. Nur so können Wettbewerbsverzerrungen, Betrug und Rechtsverstöße wirksam bekämpft werden.
Entscheidend sind dabei klare Zuständigkeiten zwischen europäischer und nationaler Ebene, praxistaugliche Verfahren und der Verzicht auf zusätzliche Bürokratie für rechtstreue Unternehmen.“
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Veröffentlicht 12.05.2026
Pressekontakt
Petra Blum
Pressesprecherin