Reaktion von Volker Treier

Dem deutschen Exportmotor fehlt das Schmieröl

DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier zu den aktuellen Exportzahlen

10.03.2026 - “Dem deutschen Exportmotor fehlt das Schmieröl. Das Auslandsgeschäft springt nicht an. Von außenwirtschaftlicher Dynamik kann keine Rede sein. Unter vielen Kunden weltweit herrscht angesichts der großen globalen Unsicherheiten oft Zurückhaltung. 

Der Rückgang der deutschen Exporte zu Jahresbeginn ist ein schwieriges Signal für das Gesamtjahr 2026. Auch wenn die Exporte in die Vereinigten Staaten leicht anziehen, bleiben die USA für deutsche Unternehmen weiterhin ein großer Risikofaktor. Die anhaltende Unsicherheit aufgrund der volatilen US-Handelspolitik ist für das US-Geschäft deutscher Firmen Gift und erschwert langfristige Investitions- und Planungsentscheidungen.

Neue Handelsabkommen der EU wie mit Indien und den Mercosur-Staaten sorgen für etwas Zuversicht, reichen aber für eine Trendwende noch nicht aus. Umso wichtiger ist es jetzt die Standortfaktoren für die exportierende deutsche Industrie zu verbessern, damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit bei der Erschließung neuer Märkte nicht zum Hindernis wird.”

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Petra Blum

Pressesprecherin