18.03.2026 - „Bereits vor über einem Jahr haben die EU-Staats- und Regierungschefs einen ‚revolutionären Vereinfachungsprozess‘ gefordert, doch in der Realität unserer Unternehmen ist davon wenig angekommen. Stattdessen sehen sich die Betriebe täglich mit neuen, teils sehr detaillierten Vorgaben konfrontiert, etwa zusätzlichen Produktionsauflagen oder erweiterten Ursprungskennzeichnungen für “Buy European” in der öffentlichen Vergabe.
Vor diesem Hintergrund sind nun die EU-Staats- und Regierungschefs gefordert. Es mangelt nicht an Appellen, sondern an zielgerichteten und entschlossenen Maßnahmen für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Dazu gehören: ein konsequenter Abbau bürokratischer Hürden, eine stärkere Integration des Binnenmarkts bei gleichzeitiger Offenheit für den globalen Handel, deutlich schnellere Genehmigungsverfahren sowie international wettbewerbsfähige Energiepreise. Gerade in der Energiepolitik ist Verlässlichkeit entscheidend. Daher bleibt der europäische Emissionshandel das richtige Instrument für die Klimapolitik: er setzt marktbasierte Preissignale und damit wichtige Investitionsanreize für die Transformation. Die Merit-Order-Systematik im Strommarkt sichert effiziente Preisbildung, Versorgungssicherheit und funktionierenden Wettbewerb. Ergänzend können langfristige Stromlieferverträge – sogenannte Power Purchase Agreements – bereits heute Unternehmen den Zugang zu planbaren und wettbewerbsfähigen Energiepreisen erleichtern.“
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Veröffentlicht 18.03.2026
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