Porträtfoto Dr. Jupp Zenzen

Eurozone stabilisiert das Auslandsgeschäft

DIHK-Konjunkturexperte Jupp Zenzen zu den Auftragseingängen im Mai 2026

06.07.2026 - „Der Zuwachs bei den Auftragseingängen lässt hoffen, dass die Industrie die Folgen des Nahostkonflikt besser verkraften konnte als befürchtet. Es bleibt zu hoffen, dass das kein Ausreißer ist. Das Plus bei den Auslandsbestellungen geht hauptsächlich auf die Eurozone zurück. Außerhalb der Eurozone und in EU-Drittstaaten ist das Geschäft hingegen rückläufig. Hohe Kosten, lange Verfahren und bürokratische Lasten dämpfen die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Um die positive Entwicklung fortzuschreiben, müssen dringend Strukturreformen umgesetzt werden, die auch bei den Unternehmen direkt ankommen. Die Politik muss hier schnell das Ruder herumreißen, damit die Unternehmen wieder Vertrauen in einen langfristigen und belastbaren wirtschaftspolitischen Kurs gewinnen und Investitionen im Inland hochfahren können.“ 

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Sven Ehling

Pressesprecher | Visuelle Kommunikation