09.03.2026 - „Der Rückgang bei Aufträgen und Produktion in der Industrie ist ein herber Rückschlag für die deutsche Industriekonjunktur. Auch wenn es vornehmlich an einer ungünstigen Entwicklung bei den Großaufträgen im Januar liegt, sind das schwierige Vorzeichen für das Gesamtjahr 2026.
Das monatliche Ergebnis des Statistischen Bundesamtes deckt sich auch mit den äußerst zurückhaltenden Geschäftserwartungen in der Breite der Industrie laut der jüngsten DIHK-Konjunkturumfrage. Ungelöste Strukturprobleme und eine schwache inländische Investitionsnachfrage, sind Hauptgrund für das derzeit schwache Geschäft bei deutschen Industrieunternehmen. Hinzu kommt ein immer komplexer werdendes Auslandsgeschäft, welches auf dem Verarbeitenden Gewerbe lastet. Für die Wirtschaftspolitik kann das nur eins bedeuten: Endlich ran an die einzelnen Standortfaktoren – Steuern, Lohnzusatzkosten, Bürokratie und Energiekosten.“
- Relevant im Themenfeld:
- Wirtschafts- und Finanzpolitik
- Schwerpunkte:
-
- Konjunktur
- Wachstum
Veröffentlicht 09.03.2026
Pressekontakt
Pressekontakt
Petra Blum
Pressesprecherin