Im Haus der Deutschen Wirtschaft feierten das deutsche und das österreichische Umweltministerium gemeinsam mit weiteren Partnern, darunter die DIHK, am 13. November 2025 den runden Geburtstag des "Eco Management and Audit Scheme". Dabei wurden die Unternehmen geehrt, die sich mit herausragenden Leistungen entweder im Klima- und Umweltschutz oder in der Umweltkommunikation profiliert hatten.
Ziele vorzeitig erreicht
"Zum 30-jährigen EMAS-Jubiläum haben wir das Ziel der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie von 5.000 EMAS-Standorten erreicht – fünf Jahre früher als erwartet", lobte Markus Gallander, Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium, beim Festakt. "Das ist ein starker Erfolg – einer starken Allianz aus Umwelt und Wirtschaft."
Allein im vergangenen Jahr habe sich die Zahl der registrierten EMAS-Standorte verdoppelt, berichtete er: "Immer mehr Unternehmen sehen die Vorteile für sich, wenn sie Ökologie und Ökonomie zusammenbringen." Die diesjährigen Preisträger und Nominierten zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig die Geschichten dieses Erfolgs aussähen, so Gallander.
Freiwilligkeit ist ein großes Plus
"30 Jahre EMAS – das ist ein gutes Alter", ergänzte Erik Pfeifer, DIHK-Referatsleiter Betrieblicher Klimaschutz. "Mit 30 hat man den ersten Lebensabschnitt hinter sich gebracht: Man hat laufen gelernt, Erfahrungen gesammelt, sich emanzipiert und ist trotzdem noch jung genug, um sich auf Neues einzulassen."
Er verwies auf den besonderen Vorzug des Systems: "Bei der Vielzahl an gesetzlichen Pflichten ist es die Freiwilligkeit, die EMAS eine hohe Überzeugungskraft gab und gibt: Es ist doch viel besser, wenn wir uns selbst, aus eigenem Antrieb heraus, auf Regeln verständigen können, als dass der Staat für uns bestimmt, was auf welche Weise zu tun ist."
Markus Gallander (r.) vom deutschen und Christian Holzer (l.) vom österreichischen Bundesumweltministerium zeichneten unter anderem das "Klimaschutz-Unternehmen" SchwörerHaus aus
Auch zwei "Klimaschutz Unternehmen" auf dem Podest
Besonders erfreulich: Zu den Gewinnern des Umweltpreises 2025 zählen mit SchwörerHaus und naturenergie auch zwei Mitglieder des Netzwerks Klimaschutz Unternehmen.
Insgesamt wurden die folgenden Betriebe für ihre Leistungen in den Kategorien "Beste Maßnahme zur Verbesserung der Umweltleistung" und "Beste Maßnahme zur Kommunikation und Beteiligung" geehrt:
Sieger in Kategorie 1
Beste Maßnahme zur Verbesserung der Umweltleistung
Gruppe "Pioniere":
Deutschland: Werner & Mertz GmbH
- Österreich: LAUFEN Austria AG
Gruppe "Erfahrene":
Deutschland: Höchstleistungsrechenzentrum mit Institut für Höchstleistungsrechnen der Universität Stuttgart
Österreich: hollu Systemhygiene
Gruppe "Neuzugänge":
Deutschland: LWL-Klinik Hemer, Hans-Prinzhorn-Klinik
Österreich: Vinzenz Gruppe
Sieger in Kategorie 2
Beste Maßnahme zur Kommunikation und Beteiligung
Gruppe "Pioniere":
Deutschland: SchwörerHaus KG
Österreich: Adler-Werk Lackfabrik
Gruppe "Erfahrene":
Deutschland: Hochschule Esslingen
Österreich: Lebenswelten der Barmherzigen Brüder – Steiermark
Gruppe "Neuzugänge":
Deutschland: naturenergie holding AG
Österreich: ProSiebenSat.1Puls 4 ATV Gruppe
Sie möchten mehr über die ausgezeichneten und auch die nominierten Unternehmen und ihre Leistungen erfahren? Details können Sie unter www.emas.de/umpreis nachlesen.
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Veröffentlicht 14.11.2025
Aktualisiert 13.01.2026
Ansprechpartner
Erik Pfeifer
Referatsleiter Betrieblicher Klimaschutz
Julia Löffelholz
Pressesprecherin