09.01.2026 - „Angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise ist die deutsche Wirtschaft darauf angewiesen, neue Märkte zu erschließen und langfristige strategische Partner zu finden: Das Abkommen bringt neue Absatzperspektiven für die Industrie, angrenzende Dienstleister und den Handel. Außerdem sichert es Lieferketten für die Energieversorgung und den Zugang zu Rohstoffen aus den Mercosur-Staaten. Mit dem Inkrafttreten wird die Region als Investitionsstandort für deutsche Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Das Abkommen ist an unsere Wettbewerber aus den USA und insbesondere China ein wichtiges Signal. Europa sichert sich seinen Platz im globalen Handel – und zwar durch Marktöffnung, nicht durch Protektion.
Laut Angaben der EU-Kommission können durch das Abkommen die jährlichen EU-Exporte in den Mercosur um bis zu 39 Prozent steigen. Dadurch können 440.000 Jobs in der EU entstehen. Insgesamt exportieren 12.500 deutsche Unternehmen in die Region, davon 72 Prozent kleine und mittlere Betriebe. Seit mehr als 100 Jahren sind deutsche Unternehmen – unterstützt durch die Auslandshandelskammern – in Südamerika aktiv. Sie warten seit Langem auf diesen wichtigen Durchbruch.“
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Veröffentlicht 09.01.2026
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Dominik Ohlig
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