Ohne Innovationen ist die Bewältigung von Themen wie klimafreundlichere Energieversorgung, Digitalisierung oder demografischer Wandel ebenso wenig vorstellbar wie ein Bestehen im internationalen Wettbewerb. Gleichzeitig sinken die Absichten der Unternehmen, hierzulande in Innovation zu investieren. Mit dieser Herausforderung befasst sich das vom DIHK-Präsidium beschlossene Papier "DIHK-Impulse für eine zukunftsfähige Innovationspolitik".
Ob Digitalisierung, klimafreundlichere Energieversorgung oder die Bewältigung des demografischen Wandels: Die aktuellen Herausforderungen erfordern innovative Lösungen. Zur Stärkung der Innovationskraft Deutschlands und zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit hat die Bundesregierung für Deutschland das Ziel ausgegeben, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) von aktuell 3,13 Prozent auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis zum Jahr 2025 zu erhöhen. Die Zielsetzung ist richtig, da Forschung und Entwicklung Unternehmen helfen, durch neue Produkte, Dienstleistungen und Technologien international wettbewerbsfähig zu bleiben.
Innovationsbereitschaft sinkt
Gleichzeitig ist die Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft laut DIHK-Innovationsreport 2023 auf den niedrigsten Stand seit der ersten Erhebung im Jahr 2008 gefallen. Zusätzlich wollen Unternehmen verstärkt F&E-Aktivitäten im Ausland verfolgen. Das ist kein gutes Zeugnis für den Innovationsstandort Deutschland.
Schleppende Digitalisierung, überbordende Bürokratie, hohe Energiekosten und lange Genehmigungsverfahren drücken auf das Innovationstempo.
Peter Adrian
-- DIHK-Präsident
Umso dringender ist es, ein innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen, damit durch kluge Köpfe und mit innovativen Technologien neue Produkte und Geschäftsmodelle "made in Germany" entstehen können. Dazu zählen steuerliche Anreize ebenso wie Maßnahmen zum Bürokratieabbau, um Lust auf Innovationen zu wecken.
Die DIHK schlägt Folgendes vor:
Impulse für eine zukunftsfähige Innovationspolitik
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Eine PDF-Version diese Papiers ist hier abrufbar:
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Veröffentlicht 26.03.2024
Aktualisiert 29.12.2025
Ansprechpartnerinnen
Dr. Susanne Gewinnus
Referatsleiterin Industrie- und Forschungspolitik
Petra Blum
Pressesprecherin