30.11.2025 - „Nach dem schwachen zweiten Quartal zeigt sich auch im Herbst keine wirtschaftliche Dynamik. Die Unternehmen werden weiterhin vor allem durch hohe Kosten, umfangreiche Berichtspflichten und langwierige Verfahren ausgebremst. Die Standortfaktoren in Deutschland sind nach wie vor ein erhebliches Hemmnis für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Das sind schlechte Voraussetzungen, um sich in einem rauer gewordenen außenwirtschaftlichen Umfeld zu behaupten.
Die Politik muss jetzt dringend handeln und die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln verbessern. Den angekündigten Reformen müssen konkrete Taten folgen, die spürbare Entlastungen für die gesamte Wirtschaft bringen: Kosten senken, Reformtempo erhöhen. Die Betriebe brauchen niedrigere Energie- und Arbeitskosten sowie eine früher greifende Senkung der im internationalen Vergleich hohen Steuern. Entscheidend ist, dass die Bundesregierung ihre Reformagenda schnell und konsequent umsetzt. Nur so entsteht wieder Vertrauen in den Standort Deutschland und eine Perspektive für einen nachhaltigen Aufschwung.“
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Veröffentlicht 30.11.2025
Aktualisiert 19.12.2025
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Sven Ehling
Pressesprecher | Visuelle Kommunikation