08.10.2025 - „Die deutsche Wirtschaft stagniert noch immer. Strukturelle Probleme bleiben bestehen, und Verbesserungen bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind bislang kaum spürbar. Entsprechend sind die Wachstumsaussichten verhalten. Damit lassen sich die großen Aufgaben unserer Zeit, von der Demografie über die Transformation der Energieversorgung bis zum Aufbau einer neuen Sicherheitsarchitektur nicht meistern. Für einen Aufschwung sind bessere Standortfaktoren unabdingbar. Dazu gehören niedrigere Energie- und Arbeitskosten sowie im internationalen Vergleich weniger Steuer- und Bürokratielasten. Die Betriebe brauchen echte Reformen. Umso wichtiger ist es, dass die Modernisierungsagenda der Bundesregierung konsequent umgesetzt wird. Viele der angekündigten Maßnahmen weisen in die richtige Richtung. Entscheidend ist, dass sie schnell, unbürokratisch und in der Breite Wirkung entfalten.
Schon zwei Prozent Wachstum würden jährlich etwa 40 Milliarden Euro mehr in die öffentlichen Kassen spülen, durch Steuern und Sozialabgaben. Dieses Wachstum benötigen wir allein schon deshalb, weil Deutschland die Kredite samt Zinsen, die durch die neuen Verschuldungsregeln für die öffentlichen Investitionen jüngst ermöglicht wurden, auch wieder zurückzahlen muss.“
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Veröffentlicht 08.10.2025
Aktualisiert 19.12.2025
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Sven Ehling
Pressesprecher | Visuelle Kommunikation