09.12.2025 - „Das äußerst schwache Exportjahr 2025 macht auch ein Miniwachstum im Oktober nicht viel besser. Die Exportwirtschaft steht weiterhin unter erheblichem Druck.
Besorgniserregend sind die rückläufigen Ausfuhren in unsere beiden wichtigsten Handelsmärkte. Die Lieferungen in die USA gehen nach den Aufholeffekten im September wieder deutlich zurück. Auch die Exporte nach China sind erneut rückläufig. Alles deutet auf eine Gewöhnung an ein dürftiges „New normal“ mit den beiden Wirtschaftsgiganten hin – anstatt auf eine dynamische Erholung.
In diesem erheblich härter gewordenen Wettbewerb sind verbesserte Standortfaktoren hierzulande unabdingbar. Die Wettbewerbsfähigkeit muss durch einen besseren Mix aus Steuern, Arbeitskosten, Infrastruktur und regulatorischem Umfeld hierzulande wiedererlangt werden. Außerdem muss die Erschließung neuer Absatzmärkte wie Indonesien, Indien und auch afrikanische Länder durch neue Freihandelsabkommen durch die Europäische Union ganz oben auf die wirtschaftspolitische Tagesordnung.“
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Veröffentlicht 09.12.2025
Aktualisiert 19.12.2025
Pressekontakt
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Petra Blum
Pressesprecherin