Reaktion von Volker Treier

Unternehmen erwarten klares Signal für vereinfachtes EU-Forschungsprogramm

Statement von DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier

08.12.2025 - „Wirtschaft braucht Innovation. Deshalb müssen die Mitgliedstaaten heute im Wettbewerbsfähigkeitsrat ein starkes Signal für das Nachfolgeprogramm zu Horizon Europe setzen: Das Programm muss vereinfacht und wie von der EU-Kommission vorgeschlagen finanziell aufgestockt werden.

Unternehmen fordern deutlich schlankere Antragsverfahren, offen formulierte Ausschreibungen und schnelleren Zugang zur Förderung – für Start-ups wie für Großunternehmen. Die geplante Öffnung für Dual-Use-Technologien eröffnet Chancen in neuen Bereichen, darf internationale Kooperationen nicht blockieren. 

Entscheidend ist auch die Verzahnung: Das Nachfolgeprogramm muss nahtlos mit anderen neuen Initiativen wie dem Europäischen Wettbewerbsfähigkeitsfonds verknüpft werden, damit die Systematik der EU-Programme für Unternehmen von der Entwicklung bis zur Skalierung ihrer Innovationen kohärent bleibt. So eingebettet können ein neues Horizon Europe und die aufgestockten Mittel ihre volle Wirkung entfalten und Europas Innovationskraft stärken.“ 

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Susanne Schraff

Pressesprecherin