Die deutsche Umweltwirtschaft gehört zu den innovationsstärksten und international wettbewerbsfähigsten Branchen des Landes. Mit ihren Technologien und Dienstleistungen leisten Unternehmen einen wichtigen Beitrag zu Klima- und Ressourcenschutz weltweit. Seit zehn Jahren unterstützt die Exportinitiative Umweltschutz des Bundesumweltministeriums (BMUKN) deutsche GreenTech-Unternehmen bei der Erschließung internationaler Märkte. Von Beginn an begleitet die DIHK das Förderprogramm als Umsetzungspartner. Gemeinsam mit dem Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) hat die Koordinationsstelle Chambers for GreenTech bislang 77 Projekte in 45 Ländern erfolgreich realisiert.
Anlässlich des zehnten Jubiläums kommen am 4. September zur CleanTech-Konferenz 2026 in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche im Haus der Deutschen Wirtschaft stehen die Notwendigkeit neuer internationaler Partnerschaften sowie die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Umweltwirtschaft angesichts sich wandelnder geopolitischer Macht- und Marktstrukturen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Clean-Tech hat sich zu einer industriellen Schlüsselbranche für Deutschland entwickelt. Das Wachstum der Zukunft wird maßgeblich von Umwelttechnologien generiert werden, gerade in Deutschland. Deutsche Unternehmen sind stark im Bereich Umweltschutz und die Nachfrage nach umweltschonenden Lösungen wächst weltweit. Das eröffnet Chancen für deutsche Unternehmen. Mit der Exportinitiative Umweltschutz helfen wir deutschen Unternehmen dabei, Exportchancen zu nutzen und tun zugleich etwas für die Umwelt weltweit.“
DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov: „Die deutsche Umweltbranche steht beispielhaft für die Innovationskraft unserer Unternehmen. Ihre Lösungen sind weltweit gefragt und leisten einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Die Exportinitiative Umweltschutz zeigt seit zehn Jahren, wie deutsche Unternehmen durch die enge Zusammenarbeit von BMUKN, DIHK und AHK-Netzwerk beim Schritt in internationale Märkte erfolgreich unterstützt werden können.“
Chambers for GreenTech und das AHK-Netzwerk begleiten Unternehmen im Rahmen der Exportinitiative Umweltschutz beim Markteintritt, beim Aufbau lokaler Partnerschaften und bei der Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen im Ausland. Zu den Projekterfolgen zählen unter anderem die Vorbereitung zum Aufbau eines Pfandsystems in Uruguay, die Etablierung eines deutsch-ghanaischen Stakeholder-Forums zur Entwicklung einer nationalen Wasserstoffstrategie in Ghana sowie Projekte zur Verbesserung der Wassernutzungseffizienz in Industrie und Gewerbe des südlichen Afrikas.
Hintergrund
Über die Exportinitiative Umweltschutz
Die Exportinitiative Umweltschutz (EXI) des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) unterstützt seit 2016 die internationale Verbreitung innovativer Umwelttechnologien und nachhaltiger Lösungen „Made in Germany“. Neben dem Technologietransfer unterstützt sie den Aufbau von Fachwissen, Netzwerken und Partnerschaften, um Umwelt- und Ressourcenschutz weltweit voranzubringen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Umweltwirtschaft zu fördern und zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beizutragen. Seit Programmstart wurden mehr als 200 Vorhaben in zahlreichen Partnerländern unterstützt.
Weitere Informationen: www.exportinitiative-umweltschutz.de.
Über Chambers for GreenTech
Seit 2016 bringt Chambers for GreenTech im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) deutsche GreenTech-Lösungen mit Umweltbedarfen weltweit zusammen. Die Projekte werden von den deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) umgesetzt, die in der Konzeption auf ihre lokalen Marktkenntnisse und Netzwerke in 93 Ländern zugreifen. Chambers for GreenTech agiert von Berlin aus als Koordinationsstelle, begleitet die Aktivitäten der AHKs und unterstützt den Wissenstransfer zwischen den internationalen Projekten und der deutschen Umweltwirtschaft. Die Handlungsfelder sind Kreislaufwirtschaft, Wasser- und Abwassertechnik sowie grüne Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Chambers for GreenTech wird gefördert durch die Exportinitiative Umweltschutz (EXI) des BMUKN.
Weitere Informationen: Chambers for GreenTech Projektmappe.
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Veröffentlicht 04.09.2026
Pressekontakt
Julia Löffelholz
Pressesprecherin