AI Kugel schwebt über Händen

"KI. Macht. Zukunft": DIHK fordert praxisgerechten Rahmen für künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. In einem Anfang 2026 veröffentlichten Positionspapier zeigt die DIHK auf, welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit die Unternehmen in Deutschland die Potenziale nutzen können.

KI kann Geschäftsmodelle, Produktionsprozesse und Dienstleistungen verändern. Sie verspricht effizientere Abläufe und datenbasierte neue Produkte. Diesen Chancen stehen jedoch auch zahlreiche Herausforderungen gegenüber: Die Unternehmen sind mit einer komplexen Regulierung und hohem Investitionsbedarf konfrontiert. Zudem gibt es Engpässe bei Fachkräften, Datenverfügbarkeit sowie Rechenkapazitäten, und auch die hohen Energiepreise machen sich negativ bemerkbar.

Während die technische Entwicklung der künstlichen Intelligenz rasant verläuft, stoßen die Betriebe in Deutschland beim Einsatz von KI auf vielerlei Hürden. Staatlich verordnete Dokumentationspflichten zählen ebenso dazu wie ein unzureichender Infrastrukturausbau, Einschränkungen beim Zugang zu relevanten Daten, rechtliche Unsicherheiten im Zusammenspiel von KI-Verordnung und Datenschutz oder auch eine schleppende Verwaltungsdigitalisierung.

Wir müssen jetzt die Weichen richtig stellen, damit Deutschland den Anschluss nicht verliert.

DIHK-Präsident Peter Adrian

Peter Adrian

-- DIHK-Präsident

Wie muss ein verlässlicher, praxisgerechter und innovationsfreundlicher Rahmen für künstliche Intelligenz aussehen, damit die Unternehmen an der KI-Revolution teilhaben können und der Standort Deutschland wettbewerbsfähig bleibt? In ihrem vom Präsidium beschlossenen Positionspapier "KI. Macht. Zukunft" hat die DIHK acht zentrale Handlungsfelder aus Sicht der gewerblichen Wirtschaft identifiziert:

Acht Handlungsfelder

Das komplette Papier gibt es hier zum Download:

"KI.Macht.Zukunft: Einen praxisgerechten Rahmen gestalten" (PDF, 914 KB)

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Schwerpunkte:
  • Digitalisierung

Ansprechpartner

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Arian Siefert

Referatsleiter Wirtschaft digital

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Dr. Katrin Sobania

Referatsleiterin Informations- und Kommunikationstechnologie | E-Government | Postdienste | IT-Sicherheit