Achim Dercks

Bürokratie aus Umweltpolitik belastet Unternehmen – EU-Maßnahmen setzen erste Signale

Zum heute vorgestellten EU-Umweltomnibus erklärt Achim Dercks, stellvertretender DIHK-Hauptgeschäftsführer:

10.12.2025 - „Die von der EU-Kommission geplanten Vereinfachungen sind dringend notwendig. Sie greifen zentrale Forderungen der DIHK auf. Das gilt insbesondere für den Bürokratieabbau bei Industrieemissionen, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und die Abschaffung der SCIP-Datenbank. 

Allerdings bleibt die EU-Kommission gleichzeitig hinter den Erwartungen der Unternehmen zurück: Vor allem beim EU-Verpackungsgesetz braucht es eine deutliche Vereinfachung. Künftige Initiativen, darunter das EU-Kreislaufwirtschaftsgesetz und die geplante REACH-Revision, müssen weitere spürbare Entlastungen für die Wirtschaft beinhalten.  

Die wachsende Umwelt-Bürokratie verursacht erhebliche Kosten in den Betrieben und ist ein wesentlicher Standortnachteil. Jedes dritte Unternehmen wendet laut dem kürzlich veröffentlichten DIHK-Umweltbarometer bis zu fünf Stunden pro Woche allein für Dokumentationspflichten im Umweltbereich auf. Bei mehr als jedem vierten Unternehmen liegt der Aufwand sogar bei mehr als acht Stunden wöchentlich. Entsprechend groß sind die Erwartungen an den EU-Umweltomnibus.“ 

Pressekontakt

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Julia Löffelholz

Pressesprecherin