An vielen deutschen Flüssen sinken die Pegel auf teils historische Tiefstände, Binnenschiffe müssen ihre Fracht deutlich verringern oder den Verkehr ganz einstellen. Dazu erklärte Dirk Binding, DIHK-Bereichsleiter Digitale Wirtschaft, Infrastruktur, Regionalpolitik:
03.08.2026 – "Die niedrigen Pegelstände des Rheins und vieler anderer Flüsse beeinträchtigen den Gütertransport aktuell stark. Bei Niedrigwasser können Binnenschiffe nicht voll beladen werden. Ihre Transportkapazität kann um bis zu 75 Prozent sinken. Dies kann zu Engpässen und in der Folge zu steigenden Transportkosten und Lieferzeiten führen. Hält die Trockenheit an, können die Lieferketten wichtiger Industriezweige wie der Chemie-, Stahl- oder Mineralölindustrie gestört werden. Das betrifft dann die gesamte Wirtschaft und wäre ein weiterer Belastungsfaktor für die ohnehin schon stark angeschlagene deutsche Wirtschaft.
Um auf längere Phasen von Niedrigwasser besser reagieren zu können, sorgen bereits viele Unternehmen vor. Dazu gehören der Ausbau der Lagerkapazitäten oder die Beschaffung von Schiffen mit geringerem Tiefgang. Die Umsetzung solcher Maßnahmen benötigt allerdings viel Zeit und hohe Investitionen."
Mehr Details im Radio-Interview
Ausführlich hat sich Dirk Binding auch im Deutschlandfunk zum Thema geäußert. Das Interview vom 3. August können Sie hier nachhören:
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Veröffentlicht 03.08.2026
Pressekontakt
Julia Löffelholz
Pressesprecherin