17.09.2026 - "Wir rechnen nicht mit einem Versorgungsproblem, wohl aber mit einem Preisproblem. Wir gehen davon aus, dass die Energieversorger, wie von den Fachverbänden kommuniziert, ihre vertraglichen Lieferverpflichtungen erfüllen. Bei niedrigen Speicherständen müssen sie jedoch vermehrt Gas über andere Wege beschaffen – zu hohen Kosten. Diese Kosten landen letztlich bei den Endkunden und erhöhen die Gaspreise und in der Folge auch die Strompreise spürbar. In der aktuellen wirtschaftlichen Lage würde dies die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zusätzlich schwächen. Um diesen Effekt in Zukunft zu vermeiden, sollte die Bundesregierung Lieferanten von Gas und Strom dazu verpflichten, ihre Lieferungen abzusichern.
Umso wichtiger ist zudem, die Unternehmen insgesamt bei den Energiekosten zu entlasten und vor allem Strom billiger zu machen. Dazu gehört, dass die Bundesregierung endlich die angekündigte Stromsteuersenkung für alle Unternehmen umsetzt, den Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten in voller Höhe weiterführt und weitere Abgaben und Umlagen auf den Strompreis in den Bundeshaushalt überführt."
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Veröffentlicht 17.09.2026
Pressekontakt
Petra Blum
Pressesprecherin