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18.12.2017

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EEG-Entscheidung der EU schadet vor allem dem Mittelstand

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Neue Regierung muss Strompreise deutlich entlasten!

Industrieller Mittelstand verliert bereits an Boden

(11.10.2017) Die Stromnetzbetreiber werden in Kürze bekannt geben, wie hoch die Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zur Finanzierung von Ökostrom 2018 ausfallen wird. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), warnt vor einer Überforderung der Betriebe.

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, Foto: Thomas Kierok

"Spätestens 2019 müssen wir mit einer Steigerung der EEG-Umlage rechnen", sagte Schweitzer der "Passauer Neuen Presse". Sie werde dann bei rund 7,5 Cent pro Kilowattstunde liegen. Zum Vergleich: Aktuell sind es 6,88 Cent.

"Hinzu kommen kräftige Preiserhöhungen für Netzausbau und Netzmanagement", so der DIHK-Präsident weiter. "Seit 2010 sind die durchschnittlichen Industriestrompreise bereits um rund 40 Prozent von 12 auf 17 Cent pro Kilowattstunde gestiegen."

Ein Ende des Trends sei nicht in Sicht, kritisierte Schweitzer. Viele Unternehmen vor allem aus dem industriellen Mittelstand verlören deshalb gegenüber der internationalen Konkurrenz an Boden.

"Daher schlägt der DIHK vor, in einem ersten Schritt das Aufkommen der Stromsteuer – knapp sieben Milliarden Euro jährlich – zur Absenkung der EEG-Umlage – um gut 2 Cent je Kilowattstunde – zu verwenden", berichtete der DIHK-Präsident. Er betonte, eine deutliche Entlastung der Strompreise müsse "ein zentrales Projekt der künftigen Bundesregierung sein".