Die DIHK hat am 12. August 2026 ihre Stellungnahme zum Gesetz über einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten eingereicht. Hierzu erklärt DIHK-Bereichsleiter Sebastian Bolay:
12.08.2026 – "Die geplante Kürzung des Netzentgeltzuschusses ist ein Schritt in die falsche Richtung und steht im Widerspruch zum Ziel der Bundesregierung, die Stromkosten dauerhaft zu senken. Mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent an den Stromkosten sind die Netzentgelte längst zu einem entscheidenden Kostenfaktor in den Betrieben geworden. Wird der Zuschuss tatsächlich von derzeit 6,5 Milliarden Euro um 15 Prozent reduziert, steigen die Kosten für Wirtschaft und Verbraucher gleichermaßen an. Gerade die Unternehmen, die bereits bei der Stromsteuersenkung leer ausgegangen sind, müssen nun mit zusätzlich steigenden Strompreisen rechnen.
Wer den Wirtschaftsstandort stärken will, darf bei den Stromkosten nicht den Rückwärtsgang einlegen. Gerade jetzt brauchen die Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen und wettbewerbsfähige Energiekosten, um wieder verstärkt zu investieren. Statt den Zuschuss zu den Netzentgelten zu kürzen, sollte die Bundesregierung weitere Umlagen in den Bundeshaushalt überführen und so die Stromkosten dauerhaft senken."
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Die DIHK-Stellungnahme zum Thema finden Sie hier:
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DIHK-Stellungnahme zum Gesetz über einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten 2027 bis 2029
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Dateiformat: PDF (barrierefrei)
Dateigröße: 110 KB
Stand: August 2026
Seitenumfang: 3 Seiten
- Relevant im Themenfeld:
- Energie
- Schwerpunkte:
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- Infrastruktur
- Klima
Veröffentlicht 12.08.2026
Pressekontakt
Julia Löffelholz
Pressesprecherin