Rund 150 Maßnahmen umfasst die Startup- und Scaleup-Strategie, die das Bundeskabinett jetzt verabschiedet hat. Sie soll die Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen verbessern, von der Gründung bis zur grenzüberschreitenden Expansion. Dazu erklärt Helena Melnikov:
24.07.2026 – "Die Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung setzt wichtige Impulse, insbesondere für mehr privates Kapital, bessere Wachstumsfinanzierung, weniger Bürokratie und die Gewinnung von Fachkräften. Sie greift damit genau die Anliegen auf, die Gründerinnen und Gründer auch in den IHK-Beratungen regelmäßig benennen.
Entscheidend ist jetzt, dass die Verbesserungen schnell bei denjenigen ankommen, die gründen wollen. Start-ups müssen einfacher gegründet werden können und bessere Bedingungen für Wachstum erhalten. Zugleich dürfen sie nicht nur im Tech-Bereich wirken. Auch Handel, Dienstleistungen und Gastgewerbe brauchen spürbare Erleichterungen, gerade sie prägen die wirtschaftliche Vielfalt in Deutschland.
Unsere Umfragen zeigen: Gründerinnen und Gründer kämpfen vor allem mit bürokratischen Hürden und langen Verfahren, etwa bis eine beantragte Steuernummer vorliegt. Jede Vereinfachung ist ein Hebel für den Gründerstandort Deutschland, ob im Gründungsprozess oder bei Förderprogrammen.
Unternehmensgründungen sind der Motor für neue Dynamik, gerade nach den Jahren schwachen Wachstums. Deutschlands Gründerinnen und Gründer brauchen weniger Papier und mehr Geschwindigkeit. Daran wird sich der Erfolg dieser Strategie messen lassen."
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Veröffentlicht 24.07.2026
Pressekontakt
Dominik Ohlig
Pressesprecher – Chef vom Dienst