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Verpflichtende Energieaudits für Nicht-KMU

Die europäische Energieeffizienz-Richtlinie schreibt für alle Betriebe, die nicht der EU-Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterliegen, verpflichtende Energieaudits vor. Die Bundesregierung berät derzeit eine Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G), um diese Pflicht in deutsches Recht zu übertragen.

Mit der geplanten Änderung des EDL-G würde für alle Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition der EU fallen (bis 250 Mitarbeiter, Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro), die Verpflichtung zur regelmäßigen Durchführung von Energieaudits eingeführt. Grundlage dafür ist Art. 8 Abs. 4-7 der Energieeffizienz-Richtlinie (RL 2012/27/EU).

Ein solches Audit müsste den Anforderungen der DIN EN 16247-1 entsprechen und wäre erstmalig bis zum 5. Dezember 2015 durchzuführen. Anschließend müsste das Audit mindestens alle vier Jahre wiederholt werden.

Der DIHK hat Mitte August 2014 zum entsprechenden Diskussionsentwurf Stellung bezogen:

DIHK-Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des EDL-G (PDF, 106.9 kB)