5 Ansatzpunkte

1. Partnerorientierung und wirtschaftliche Interessen verbinden

Verantwortliche der deutschen FZ und TZ prüfen ihre Programme bisher im Hinblick auf die sogenannten ESG- (Environmental, Social and Governance) Kriterien. Diesem Vorgehen entsprechend sollten in Zukunft die Programme auch auf ihre Potenziale für die deutsche Wirtschaft hin analysiert und...

2. Team Germany: Beratungsstrukturen bündeln, integrierte Ansätze stärken

Die große Vielfalt an Unterstützungsangeboten im Bereich der Außenwirtschaftsförderung und der Entwicklungszusammenarbeit erscheinen aus Sicht deutscher und lokaler Unternehmen oft wie ein Dschungel nicht koordinierter Einzelmaßnahmen. Derzeit gelingt es nur begrenzt, den Unternehmen im In- und...

3. Vergaben interessengeleitet gestalten

Aktuell liegt der Anteil der ODA-Mittel (Official Development Assistance), die an deutsche Unternehmen vergeben werden, bei lediglich 11 Prozent (Quelle: OECD). Im Vergleich dazu beträgt der EU-Durchschnitt 34 Prozent, während die Quoten in den USA und Japan sogar bei 86 Prozent beziehungsweise...

4. Verzahnung mit Risikoabsicherung und Finanzierungsinstrumenten

4.1 Finanzierungsmöglichkeiten erleichtern Der Zugang zu Finanzierung ist gerade in Schwellen- und Entwicklungsmärkten eine zentrale Hürde für den Markteintritt. Eine moderne Außenwirtschaftsförderung muss daher auch die Finanzierung internationaler Projekte vereinfachen – durch bessere...

5. Paradigmenwechsel evaluieren

Zur Sicherstellung einer wirksamen und interessengeleiteten deutschen Entwicklungszusammenarbeit sollte der Umsetzungsstand des Koalitionsvertrags halbjährlich von Vertreterinnen und Vertretern der Außenwirtschaft, relevanter Ministerien, Durchführungsorganisationen und Verbände gemeinsam...