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IHK-Unternehmensbarometer zur Bundestagswahl 2017

Am 24. September 2017 hat Deutschland eine neue Bundesregierung gewählt. Was sich die Wirtschaft von ihr erhofft, zeigt das IHK-Unternehmensbarometer zur Bundestagswahl 2017, das der DIHK am 25. September vorstellte.

Cover zum Unternehmensbarometer Bundestagswahl 2017

Für die Erhebung hatten sich mehr als 1.800 IHK-Mitgliedsunternehmen online dazu geäußert, wie sie die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland bewerten, wo sie konkreten Handlungsbedarf sehen und was jetzt zuerst angepackt werden sollte.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer präsentierte die Ergebnisse in Berlin. "Der Wahlausgang macht die Regierungsbildung nicht leicht", betonte er. "Wir brauchen in diesen schwierigen Zeiten eine stabile Regierung." Die künftige Koalition solle "tatkräftig Schlüsselthemen für die Zukunft angehen", so sein Appell. "Dabei kann sie auf die Unterstützung der Wirtschaft bauen."

Die Botschaft des Unternehmensbarometers sei eindeutig: "Die wirtschaftliche Lage ist gut – ohne Frage." Doch machten sich die Betriebe Sorgen, ob dies auch so bleiben werde. Auf vielen wichtigen Zukunftsfeldern registrierten sie mehr Stillstand als Aufbruch. Schweitzer: "Die Wirtschaft erwartet jetzt ein mutiges Startsignal." Die Unternehmen wüssten, dass sie sich angesichts vielfältiger Herausforderungen wie Digitalisierung, Demografie oder Wettbewerb selbst neu aufstellen müssten und arbeiteten hart daran.

Umso wichtiger sei nun Rückenwind aus der Politik, das zeige das Ergebnis der DIHK-Umfrage: "Obwohl die wirtschaftliche Situation Deutschlands erheblich besser ist als vor der letzten Bundestagswahl 2013, beurteilen die Unternehmen die meisten Standortfaktoren heute schlechter." Die Erhebung sei deshalb "ein lauter Weckruf für die nun anstehenden Koalitionsverhandlungen", mahnte Schweitzer. "Für Selbstzufriedenheit gibt es keinen Anlass."

Die Wirtschaft schlage einen "Koalitionsvertrag für Investitionen" vor. Als Schwerpunkte nannte der DIHK-Präsident "1. kluge Köpfe, 2. moderne Infrastruktur und 3. Freiraum für Unternehmen". Hier müsse die Politik ebenso wie die Wirtschaft investieren, denn, so Schweitzer: "Solche Investitionen sind auch wichtig für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Deutschlands Unternehmer wollen anpacken, die Politik sollte das anerkennen – besser noch: ermutigen. Das ist das Signal, das unser Land jetzt braucht."

Sie finden das komplette Statement mit Details, die Umfrageergebnisse auf Deutsch, eine englische Kurzfassung und ausgewählte Grafiken zum Thema rechts oben zum Download.

 

Sonderauswertung

Cover: Was der Mittelstand willEine Sonderauswertung des Unternehmensbarometers für den Mittelstand macht deutlich: Kleine und mittlere Betriebe leiden besonders stark unter bürokratischen Belastungen:
Sonderauswertung "Was der Mittelstand will" (PDF, 289.6 kB)

Wahlprogramme im DIHK-Check

Thema der Woche zur Bundestagswahl Logo DIHK-Lounge
Im Vorfeld der Bundestagswahl hatte der DIHK in seinen "Themen der Woche" die Wahlprogramme der Parteien analysiert (www.dihk.de/wahl-tdws) sowie politische Dialog­veranstaltungen zu zentralen Wahlkampf­themen organisiert
( www.dihk.de/dihk-lounges).