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Die Umfrage im Print

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Aufstieg mit Weiterbildung

Die berufliche Aus- und Weiterbildung bietet sehr gute Perspektiven, die mit denen von Hochschulabsolventen durchaus Schritt halten können. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der 8. DIHK-Weiterbildungserfolgsumfrage aus dem Jahr 2014.

Der Umfrage liegen die Antworten von 10.898 Absolventen der Höheren Berufsbildung zugrunde. Sie gibt Aufschluss über die Motive der Weiterbildungsteilnehmer und veranschaulicht die Karrieresprünge, die erzielt wurden. Der Befragungszeitraum lag zwischen dem 24. Januar und dem 19. Februar 2014. Die Prüfungen wurden zwischen 2008 und 2013 absolviert.

Die zentralen Ergebnisse der Erhebung:

Der Hintergrund:

Zahlreiche Hochschulen in Deutschland platzen angesichts der aktuellen Studierendenzahlen aus allen Nähten: Mit weit über 500.000 Erstsemestern gibt es derzeit fast so viele Studien- wie Ausbildungsanfänger. Zugleich verzeichnet man in vielen Branchen und Berufen Ausbildungsplätze, die nicht besetzt werden können. Das jahrelang bedarfsgerechte Verhältnis von beruflich qualifizierten Fachkräften auf der einen Seite und Akademikern auf der anderen Seite ist dadurch zunehmend gefährdet. Um Wachstum und Wohlstand hierzulande auch künftig zu sichern, ist es wichtig, den unreflektierten Trend zur Akademisierung zu bremsen und gerade junge Leute wieder stärker für den Karriereweg der Beruflichen Bildung zu begeistern.

Dass ein Studium für viele Jugendliche die erste Wahl ist, fußt nicht selten auf Missverständnissen und falschen Vorstellungen – häufig auch aufseiten der Eltern. Dass Akademiker durchweg die besseren Karriereperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten hätten, ist nur eines der gängigen Vorurteile. Dabei wird häufig übersehen, welche beruflichen Chancen sich für den Einzelnen mit einer dualen Ausbildung als Einstieg und einer darauf aufsetzenden Höheren Berufsbildung ergeben.

Jährlich absolvieren mehr als 60.000 Frauen und Männer bei den IHKs eine Prüfung der Höheren Berufsbildung (Aufstiegsfortbildung) nach dem Berufsbildungsgesetz zum Beispiel zum Fachwirt, zum Industriemeister oder zum Betriebswirt. Diese anerkannten Abschlüsse der Höheren Berufsbildung liegen auf den Niveaus 6 und 7 des Deutschen Qualifikationsrahmens DQR – ebenso wie die hochschulischen Bachelor- und Masterabschlüsse. (Einzelheiten zum DQF gibt es unter www.dqr.de)

Seit 2002 haben mehr als 750.000 Menschen einen solchen qualifizierten Abschluss der Höheren Berufsbildung bei einer IHK erworben. Damit nimmt jeder fünfte dual Ausgebildete im weiteren Verlauf seines Erwerbslebens an einer IHK-Prüfung teil.