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17.07.2019

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In der aktuellen Runde Kandidaten für alle Kategorien

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Fünf deutsche Nominierungen bei den Emas-Awards 2019

In der aktuellen Runde Kandidaten für alle Kategorien

(17.07.2019) Für die "Emas-Awards" der Europäischen Kommission wurden in diesem Jahr drei Unternehmen und zwei Universitäten aus Deutschland nominiert. Das meldet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) nach dem Abschluss der nationalen Vorauswahl.

Emas-Logo 2015

Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen und andere Organisationen, die nach dem europäischen Umweltmanagementsystem Emas validiert sind und besonders umweltbewusst arbeiten.

Das Thema lautet 2019 "Emas als Motor des Wandels". Prämiert werden die besten Strategien und Maßnahmen, um auf betrieblicher Ebene und in der Gesellschaft Veränderungen hin zu mehr Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Die Vorentscheidung organisierte erneut der DIHK. Dabei benannte die mit Emas-Experten besetzte Jury deutsche Kandidaten für alle fünf Award-Kategorien:

  • Kleine Unternehmen
    Der Steinmetzbetrieb Glöckner Natursteine ist auf die Verarbeitung von Natursteinen insbesondere zu Grabmälern spezialisiert. Unter dem Leitgedanken "Altes erhalten – Neues gestalten" besinnt sich der saarländische Handwerksbetrieb auf Anforderungen der Nachhaltigkeit. Im Mittelpunkt stehen die Wiederverwendung alter und die Nutzung regionaler Steine anstelle von Asien-Importen. Das stärkt regionale Wertschöpfungsketten und hilft, lange Transportwege zu vermeiden.

  • Mittelständische Unternehmen
    Die Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG ist ein Urgestein der Biobranche. Seit 1996 ist der Getränkehersteller Emas-registriert. In einer Vielzahl von Projekten und Kooperationen arbeitet er für den Erhalt biologischer Vielfalt und kleinbäuerlicher Kulturlandschaften. Mit einem eigenen Code of Conduct sowie einer Nachhaltigkeitsbewertung bindet das Unternehmen seine Rohstoff-Lieferanten aktiv in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein.

  • Große Unternehmen
    Die hanseWasser Bremen GmbH ist einer der zehn größten Abwasserbetriebe in Deutschland. In seinem Kerngeschäft, der Abwasserbehandlung, hat das Unternehmen bereits viele Verbesserungen erreicht. Seit 2015 wirtschaftet hanseWasser klimaneutral. Die Umgestaltung der Pumpwerkstandorte kommt der regionalen Artenvielfalt zugute. In zahlreichen Kooperationen teilt die GmbH ihre Erfahrungen branchenübergreifend mit allen Interessenten, vom Unternehmen bis zur Schulklasse.

  • Kleine Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung
    Die Augustana Hochschule hat in einem umfassenden Beteiligungsprozess Hochschulleitung, Mitarbeiter, Studierende, Lieferanten und Nachbarn in die Umsetzung von Emas einbezogen und so zur Bildung eines Umweltbewusstseins beigetragen, das bis in den Lehrauftrag hineinreicht. Durch intensive Kommunikationsarbeit konnte der Energieverbrauch trotz gestiegenen Flächenverbrauchs innerhalb von vier Jahren um 7,5 Prozent gesenkt werden. Als Fairtrade-Universität achtet die Hochschule auf den vermehrten Einkauf fair gehandelter, regionaler und ökologischer Produkte.

  • Mittlere und große Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung
    Die Universität Bremen integriert das Thema Nachhaltigkeit beim Management und bei der Entwicklung ihrer Standorte sowie in Forschung und Lehre. Im Forschungszentrum Nachhaltigkeit und in Ringvorlesungen widmet sich die Universität Fragen der gesellschaftlichen und ökologischen Transformation und der Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG). Mit der "Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit" unterstützt die Universität Bremen eine entsprechende Bewusstseinsbildung über frei verfügbare, videobasierte Lehrveranstaltungen, die die Studierenden in ihre Stundenpläne einbauen können.

Die Jury rekrutierte sich aus Fachleuten des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, der Deutschen Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter, des Umweltgutachterausschusses und des DIHK.

Die nominierten Organisationen stellen sich nun dem Urteil einer europäischen Jury. Die Preisträger werden Ende November in Bilbao, Spanien, bekannt gegeben. Alle deutschen Bewerber werden Ende 2019 zu einem Fachgespräch in das Bundesumweltministerium in Berlin eingeladen.

Weitere Informationen zu den nominierten Organisationen finden Sie unter www.emas.de.