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IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus "Ernst Schneider"

Preissymbole in Reihe

An Beiträge, die Wirtschaft genau unter die Lupe nehmen, geht der IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus "Ernst Schneider"

© Ernst-Schneider-Preis e.V.

Als größter deutscher Wettbewerb für Wirtschaftspublizistik würdigt der IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus "Ernst Schneider" journalistische Beiträge, die wirtschaftliche Zusammenhänge allgemeinverständlich vermitteln und durch Relevanz, Recherche sowie Erzähltechnik herausragen.

Bewerben Sie sich hier!

Bis zum 28. April 2024 können Sie sich nach vorheriger Registrierung unter der Adresse
https://ihk-preis-wirtschaftsjournalismus.alpha-awards.com/ui/auth
bewerben.

Die Ziele des Preises

Die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland braucht die Akzeptanz der Menschen. Wenn die Bedeutung von Unternehmen für das Gemeinwesen prinzipiell verstanden wird, ist das gesellschaftspolitische System stabil und zukunftsfähig. Die Industrie und Handelskammern haben ein Interesse daran, dass Bürgerinnen und Bürger Entwicklungen und Entscheidungen der Wirtschaft verstehen und einordnen können. Dafür ist eine qualifizierte redaktionelle Berichterstattung nötig.

Autorinnen und Autoren werden mit dem IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus Ernst-Schneider ausgezeichnet, wenn ihre Beiträge herausragend sind, in verständlicher Weise ökonomisches Wissen und die Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge vermitteln und damit einen Beitrag zur Darstellung einer freiheitlichen und sozialen Wirtschaftsordnung leisten. Gründlichkeit und Tiefe der Recherche, Qualität der Darstellung, Allgemeinverständlichkeit, Ideenreichtum, saubere Trennung zwischen Information und Meinung sind wesentliche Kriterien für eine Auszeichnung.

Die deutschen Industrie- und Handelskammern stiften und organisieren die Auszeichnung. Sie ermutigen damit Journalistinnen und Journalisten, wirtschaftliche Zusammenhänge kompetent, kreativ und verständlich umzusetzen. Unabhängige Jurys, bestehend aus Medien- und Wirtschaftsexperten, treffen in den verschiedenen Preissparten jährlich ihre Entscheidungen.

So wirbt der IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus Ernst Schneider für guten Journalismus zu Themen der deutschen Wirtschaftsordnung, aber auch für Sendeplätze und neue Konzepte. Zugleich werden Unternehmen und Unternehmer ermutigt, Gespräche mit Journalisten zu suchen und sich darauf vorzubereiten.

Der IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus wird in sechs Kategorien ausgeschrieben. Vorschlagsberechtigt sind Journalistinnen und Journalisten, Redaktionen sowie Industrie- und Handelskammern in Deutschland.

Grundsätzlich ist ein Upload des Bewerbungsbeitrags erwünscht. Von dieser Regel kann abgewichen werden, falls der Beitrag in einem frei zugänglichen Onlineangebot (Social-Media-Plattform, Mediathek, Zeitungs-Website, sonstige Internetpräsenz) noch mindestens ein Jahr nach Ausschreibungsbeginn verfügbar ist.

Der Bewerbungsbeitrag kann in begrenztem Umfang durch zusätzliche Materialien ergänzt werden, zum Beispiel Sendemanuskripte, Programmankündigungen, Reaktionen oder Folgebeiträge, Bildmaterial oder ähnliches.

I. Video

Eingereicht werden können Fernsehbeiträge und Videoproduktionen, die in dem der Ausschreibung vorhergehenden Jahr gesendet oder auf Online-Plattformen veröffentlicht wurden.

Dotierung: 8.000 Euro

II. Audio

Eingereicht werden können Radiobeiträge sowie Podcasts und andere im Jahr vor der jeweiligen Ausschreibung veröffentlichte Hörformate.

Dotierung: 8.000 Euro

III. Klartext regional

Eingereicht werden können Textbeiträge regionaler Redaktionen, die im Jahr vor der Ausschreibung gedruckt oder online veröffentlicht worden sind.

Dotierung: 8.000 Euro

IV. Klartext überregional

Eingereicht werden können Textbeiträge überregionaler Redaktionen, die im Jahr vor der Ausschreibung gedruckt oder online veröffentlicht worden sind.

Dotierung: 8.000 Euro

V. Social Media

Eingereicht werden können Beiträge, die in dem Jahr vor der Ausschreibung veröffentlichte Texte, Fotos, Video- und/oder Audiobeiträge kombinieren. Der Einreicher muss das Angebot mindestens ein Jahr lang nach Ausschreibungsbeginn online zugänglich halten.

Dotierung: 8.000 Euro

Vorschlagsberechtigt sind für diese Kategorie Journalistinnen und Journalisten, Influencer, Redaktionen, Produktionsfirmen, Agenturen sowie Industrie- und Handelskammern in Deutschland.

VI. Starterpreis

Mit dem Starterpreis können Volontärinnen und Volontäre, Journalistinnen und Journalisten bis circa 33 Jahre, die noch nicht länger als zwei Jahre für eine Redaktion arbeiten, ausgezeichnet werden. Erbeten werden drei bis fünf Beiträge sowie ein Lebenslauf.

Dotierung: 4.000 Euro

VII. Sonderpreis

Ein Sonderpreis kann für besondere publizistische Leistungen über Wirtschaftsthemen verliehen werden. Bewerbungen hierauf sind nicht möglich. Der Beirat des IHK-Preises für Wirtschaftsjournalismus Ernst Schneider bildet für diese Kategorie die Jury.

Dotierung: 8.000 Euro

Über die Preisvergabe entscheiden unabhängige Jurys, die aus Angehörigen der Medien und Vertretern der Wirtschaft zusammengesetzt sind, in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe tagen die Jurys in verschiedenen IHK-Regionen mit Jurymitgliedern aus der Region. Die Ergebnisse der ersten Juryrunde werden den Schlussjurys zur abschließenden Entscheidung über je drei Nominierte und einen Preisträger je Kategorie vorgelegt. Die Jurys entscheiden weisungsfrei und abschließend.

Die Beiträge werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Darstellung eines Wirtschaftsthemas
  • Relevanz des Themas
  • Qualität der Information
  • Allgemeinverständlichkeit
  • Attraktivität der Darstellung

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer archiviert die Beiträge bis zum Ende des jeweiligen Wettbewerbsjahres und nutzt sie ausschließlich zur Durchführung des Wettbewerbsprozederes. Mit der Einreichung erklären die Absender ihr Einverständnis, dass nominierte und ausgezeichnete Beiträge nach der Verleihung Interessierten in Auszügen zugänglich gemacht werden.

Träger des IHK-Preises für Wirtschaftsjournalismus Ernst Schneider sind die deutschen Industrie- und Handelskammern sowie die Deutsche Industrie- und Handelskammer. Die Preisverleihungen finden im Herbst eines jeden Jahres an wechselnden Orten statt.

Zunächst als Arbeitsgemeinschaft der IHKs gestartet, wurde der "Ernst-Schneider-Preis" erstmals 1971 verliehen. 2001 wurde zur Organisation und Durchführung des Preises ein eingetragener Verein gegründet. Die Geschäftsstelle hatte ihren Sitz in Köln.

Der Ernst-Schneider-Preis e. V. verschmolz Ende 2022 mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V. in Berlin. Seit dem 1. Januar 2023 ist die Deutsche Industrie- und Handelskammer eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Seit Januar 2024 lautet der Name des Preises
IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus "Ernst Schneider".
Damit ist der Status als wichtigster Preis für herausragenden Wirtschaftsjournalismus gestärkt.

Das Präsidium der DIHK beruft für die Dauer von jeweils vier Jahren einen Beirat mit je vier ehrenamtlichen und vier hauptamtlichen Vertretern der IHKs aus den Regionen sowie einem Vertreter aus der Hauptgeschäftsführung der DIHK. Der Beirat ist für die Vorbereitung und Durchführung von Wettbewerb und Preisverleihung im Rahmen des Wirtschaftsplans verantwortlich. Er entscheidet insbesondere über die Preiskategorien, die Dotierung in den einzelnen Kategorien und die Besetzung der Schlussjurys.

Rosie Schuster (Vorsitzende)
Gründerin und Geschäftsführerin der Techcast GmbH, München

Gregor Berghausen (stellvertretender Vorsitzender)
Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf

Dr. Wolfgang Epp
Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen

Torsten Haasch
Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern

Dr. Robin Houcken
Gründer und CEO der Looping Group, Hamburg

Gabriele Schwarz
Geschäftsführerin der "Rheinpfalz", Mannheim

Aspasia Opitz (Cottbus)

Dr. Annika Wilkening
Bereichsleiterin der IHK Lüneburg-Wolfsburg

Verantwortlicher Ansprechpartner:

Kontakt

Dr. Hartmut Spiesecke, Leiter Ernst-Schneider-Preis
Dr. Hartmut Spiesecke Leiter IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus "Ernst Schneider"