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Thema der Woche

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Daten, Fakten, Argumente

Stockender Infrastrukturausbau, schwelende Handelskonflikte oder schwankende Konjunkturzahlen – viele Themen bewegen die deutsche Wirtschaft. Jede Woche bereitet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag Hintergründe, Daten und Argumente zu aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen auf. 


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Porträtfoto von Gabriela Panek
Gabriela Panek Volontärin

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LKW in Kanada

EU-Kanada Abkommen: CETA im Fokus der Wirtschaft

(04.08.2022) Seit September 2017 wird CETA, das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada, vorläufig angewandt. Auch deutschen Unternehmen hilft der seitdem erfolgte Abbau von Handelshemmnissen: Zölle sind gesunken, Doppelzertifizierungen entfallen, der Marktzugang hat sich verbessert. Bevor das Abkommen vollständig in Kraft treten kann, muss es jedoch noch in zwölf EU-Ländern, darunter Deutschland, ratifiziert werden. Eine klare Zustimmung des Bundestages wäre für die Planungssicherheit im Außenhandel und für Investitionen wichtig, vor allem aber ein dringend nötiges Signal gegen Protektionismus.

Schreibtisch Architekturbüro mit Grundriss und Taschenrechner

Daten für die neue Grundsteuer – mehr Zeit einräumen und vereinfachen

(28.07.2022) Als wären sie nicht mit genügend Herausforderungen konfrontiert, müssen deutsche Unternehmen in nur vier Monaten die komplizierte Datenerhebung zur 2018 vom Bundesverfassungsgericht verordneten neuen Grundsteuer stemmen. Je nachdem, für welches Modell sich ihr Bundesland entschieden hat, beschert das den Betrieben einen unterschiedlich hohen bürokratischen Aufwand. Insbesondere das von Anbeginn kritisch diskutierte Bundesmodell bedeutet eine enorme Zusatzbelastung – für die Unternehmen, aber auch für Privatpersonen, Steuerberaterinnen und -berater sowie die Finanzverwaltung.

Schule_Jugendliche arbeiten gemeinsam mit Tablet

Digitale Bildungsinfrastrukturen – Betriebe einbeziehen

(22.07.2022) Berufliche Weiterbildung findet immer stärker im Internet statt – das gilt für die Suche nach passenden Angeboten ebenso wie für Online-Lernformate selbst. Verschiedene digitale Infrastrukturen wie etwa das Europass-Portal der EU-Kommission oder eine geplante Nationale Bildungsplattform sollen Informationen sowie Tools bündeln und gemeinsame Standards setzen. Aus Sicht der Wirtschaft gilt es unter anderem, die Bedarfe der Praxis zu berücksichtigen, Chancen zu nutzen, die sich beispielsweise aus der Nutzung von Lerndaten ergeben könnten, und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Fabrikarbeiter an Maschinensteuerung

Praktische Fähigkeiten sichtbar machen und Fachkräfte sichern

(14.07.2022) Viele Praxisprofis hierzulande arbeiten seit Jahren erfolgreich in einem Beruf, haben aber nie einen Ausbildungsabschluss erworben. Ohne einen Nachweis ihres praktischen und fachlichen Könnens werden sie jedoch auf dem Arbeitsmarkt oft unterschätzt – eine vertane Chance für die Betriebe, die dringend Fachkräfte suchen, und für die Betroffenen selbst. Letzteren ermöglicht das Verbundprojekt "ValiKom Transfer" den Erwerb eines Zertifikats, aus dem hervorgeht, in welchem Umfang sie einen Beruf beherrschen und an welcher Stelle gegebenenfalls noch Qualifizierungsbedarf besteht.

E-Commerce: Frau klebt Versandetiketten auf Päckchen

Online-Handel: Großes Potenzial mit vielen kleinen Hindernissen

(07.07.2022) Der Online-Handel boomt und eröffnet auch über Grenzen hinweg attraktive Geschäftsmöglichkeiten – allerdings treffen Unternehmen im internationalen Vertrieb auch auf zahlreiche Stolpersteine. Neben rechtlichen und formalen Hürden gehören dazu nach einer aktuellen Befragung von DIHK, IHKs und dem Forschungsinstitut ibi research etwa auch die Versandkosten oder die Retourenabwicklung. Um dennoch mehr Anbietern den Einstieg in den grenzüberschreitenden E-Commerce zu ermöglichen, setzt sich der DIHK für eine EU-weite und auch internationale Harmonisierung der Regeln ein.

Erdgaskraftwerk erleuchtet vor Nachthimmel

Novum und Krisensituation – Alarmstufe des Notfallplans Gas aktiviert

(30.06.2022) Auch wenn die Gasversorgung in Deutschland momentan noch gesichert ist: Die Szenarien für den kommenden Winter fallen düster aus. Denn die Speicherfüllstände sind niedrig und zusätzliche Lieferkapazitäten aus Norwegen oder den Niederlanden begrenzt. Gleichzeitig sorgt ein weltweiter Wettbewerb um Flüssiggas für Engpässe bei den verfügbaren Tankschiffen. Das Bundeswirtschaftsministerium will die Vorsorgesituation mit einer Reihe von Maßnahmen weiter stärken; Unternehmen sind dennoch gut beraten, sich auf eine Gasmangellage vorzubereiten.

Frühere Themen der Woche: