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Der europäische Green Deal

Wie der "Green Deal" zum "Good Deal" für die Unternehmen werden kann
Ein Ingenieur und eine Ingenieurin wandern durch ein Feld von Solarpanelen, im Hintergrund Windräder

Worum geht es beim Green Deal?

Die EU-Kommission hat im Dezember 2019 mit dem "Green Deal" ein weitreichendes Programm für mehr Klima- und Umweltschutz in der Europäischen Union vorgelegt. Ob sich aus diesen umfassenden Zielen und Vorgaben – wie versprochen – eine Wachstumsstrategie für die Unternehmen in Deutschland und Europa ergibt, hängt ganz entscheidend von der konkreten Umsetzung des Maßnahmenbündels ab. Hier finden Sie eine Einschätzung.

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Porträtfoto Julian Schorpp
Julian Schorpp Referatsleiter Europäische Energie- und Klimapolitik
Flugzeug über Solarfarm mit Windrädern

EU legt klimapolitische Messlatten höher

Der Green Deal geht in die Praxis: Mit dem Klimagesetz, ersten Kriterien für nachhaltige Investments und Plänen zur Ausweitung des Emissionshandels hat die EU-Kommission im April 2021 maßgebliche Weichen zur Umsetzung der ambitionierten europäischen Klimaschutzziele gestellt.

CO2-Schönwetterwolke über grüner Wiese

Beim Green Deal wird es 2021 konkret

Die EU-Kommission will trotz der Pandemie am Green Deal festhalten. Schon 2020 kam es nur vereinzelt zu Verzögerungen; bei zentralen Gesetzgebungsvorhaben wurden wichtige Fortschritte erzielt. Für die Unternehmen ändert sich nun einiges. Hier erhalten Sie einen Überblick.

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Moritz Hundhausen
Moritz Hundhausen Referatsleiter Europäische Umwelt- und Rohstoffpolitik
Offshore-Windpark

EU setzt sich hohe Ziele für Offshore-Windenergie

Die Europäische Kommission hat am 18. November 2020 als Teil des Green Deal ihre Strategie für Offshore-Windenergie und Meeresenergie vorgelegt. Bis zum Jahr 2050 sollen insgesamt 300 Gigawatt Leistung in europäischen Gewässern installiert sein – 25-mal mehr als heute.

Zwei Ingenieure stehen auf der Treppe eines Windrades und

DIHK-Impulspapier Klimaschutz

Der Green Deal setzt auf Treibhausgasneutralität der EU bis 2050, zugleich sollen die CO2-Reduktionsziele für das Jahr 2030 erhöht werden. Die langfristigen Ziele des Klimaschutzes sind unstrittig – für die Unternehmen aber sind die konkreten politischen Umsetzungsschritte wichtiger als abstrakte Diskussionen über Zielmarken. Wie also kann Klimaschutz konkret gelingen? Der DIHK hat zehn Impulse formuliert.

Metallarbeiter mit Schleifmaschine

Höhere EU-Klimaziele 2030 stellen Unternehmen vor Mammutaufgabe

Im Rahmen des Green Deal plant die EU, ihre Klimaziele anzuheben. Was die neuen Anforderungen, insbesondere die Verschärfung der CO2-Reduktionsziele, für die Betriebe konkret bedeuten, analysierte der DIHK im September 2020 in seinem Papier "Auswirkungen der Anhebung der EU-Klimaziele auf deutsche Unternehmen".

Würfel formen die Frage "Deal?", gefolgt von einem angekippten Würfel mit Daumen hoch bzw. runter

DIHK-Stellungnahme zum Green Deal

Die einzelnen klima-, umwelt- und energiepolitischen Vorhaben aus dem europäischen Green Deal hat der DIHK im Juni 2020 in einer umfassenden Stellungnahme im Detail kommentiert. Hier gibt es das komplette Papier zum Download und eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.

Rauchschwaden quellen aus einem Industrieschornstein

Green Deal: Carbon Leakage bedenken!

Die EU-Kommission plant, 2021 im Rahmen des Green Deal der EU einen Gesetzgebungsvorschlag zu CO2-Grenzausgleichsmechanismen vorzulegen. Der DIHK hat sich Mitte April mit Leitlinien in die Debatte eingebracht. Hier gibt es Details und das Papier zum Download.

Rohstoffförderung im Tagebau

Aktionsplan zu Kritischen Rohstoffen veröffentlicht

Die europäische Wirtschaft ist auf eine sichere Versorgung mit Rohstoffen angewiesen. Am 3. September 2020 hat die EU-Kommission dazu einen Aktionsplan zu den so genannten Kritischen Rohstoffen präsentiert. Die Kommission sieht darin diverse Maßnahmen vor mit dem Ziel, die Unabhängigkeit Europas von Rohstoffimporten und damit die zirkuläre Wirtschaft zu fördern sowie resiliente Wertschöpfungsketten zu entwickeln.