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DIHK zum Europäischen Chips Act

Mit einem Chip-Gesetz ("European Chips Act") möchte die EU-Kommission Europas Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz bei Halbleitertechnologien und -anwendungen steigern. Dies soll einen Beitrag zum digitalen und ökologischen Wandel leisten, die technologische Führungsrolle in diesem Bereich ausbauen und die hohe Abhängigkeit der EU von der Halbleiterproduktion in einigen wenigen Ländern mindern. Mit 43 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Investitionen soll auf künftige Unterbrechungen der Lieferketten reagiert und rasch gegensteuert werden können.

Die im Gesetzesvorschlag aufgeführten Maßnahmen bewertet der DIHK unterschiedlich. Aus Sicht der deutschen gewerblichen Unternehmen sind klar zu befürwortende Vorhaben enthalten – dazu zählen die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups im Chip-Bereich oder der Aufbau von Pilotlinien für die Chip-Produktion zur Verkürzung von Innovationszyklen. Gleichzeitig sind auch weitreichende Eingriffe in die unternehmerischen Aktivitäten in Krisenzeiten vorgesehen, die aus Sicht der Wirtschaft kritisch zu bewerten sind – etwa Exportverbote.

Eine detaillierte Einschätzung hat der DIHK am 9. Mai 2022 abgegeben:

DIHK-Stellungnahme Chips Act (PDF, 133 KB)


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Porträtfoto Christopher Gosau
Christopher Gosau Referatsleiter Europäische Wirtschaftspolitik