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Duale Berufsbildung im Ausland

Ausbilder erklärt Gruppe von Azubis Maschine

Die international aktive deutsche Wirtschaft ist auch im Ausland auf gut qualifizierte Mitarbeiter angewiesen

© monkeybusinessimages/ iStock / Getty Images Plus

Unternehmen, die im Ausland Fachkräfte nach deutschen Qualitätsstandards qualifizieren möchten, bestmöglich unterstützen: Mit diesem Ziel engagieren sich AHKs, IHKs und DIHK gemeinsam für die duale Berufsbildung im Ausland. Das globale Gesamtkonzept und die konkreten lokalen Berufsbildungsdienstleistungen fügen sich dabei nahtlos in den Auftrag der Partner zur Außenwirtschaftsförderung ein.

AHK-DIHK-IHK-Berufsbildung: Aus der Wirtschaft – für die Wirtschaft

Für die Förderung der dualen Bildung im Ausland engagiert sich die DIHK-Kompetenzstelle für Internationale Berufsbildung (DIHK-KIBB). Sie wurde von DIHK e.V., DIHK-Bildungs-GmbH und DIHK-Service GmbH gegründet und verfügt damit über optimale Voraussetzungen, um alle Synergie- und Kooperationspotenziale innerhalb des gesamten DIHK-AHK-IHK-Netzwerks nutzen zu können.

Mehr über die Kompetenzstelle und ihr Expertenteam erfahren Sie im Flyer "DIHK-Kompetenzstelle Internationale Berufsbildung" (PDF, 761 KB).

Was die AHKs für die Berufsbildung im Ausland leisten

Die AHKs

  • beraten beispielsweise Unternehmen über die beste Art dualer Berufsausbildung oder beruflicher Weiterbildung und die damit verbundenen Anforderungen im Zielland,
  • organisieren und moderieren Prozesse, in denen Betriebe Ausbildungsinhalte auf Basis der deutschen Standards anpassen und – eingebettet in die speziellen Rahmenbedingungen eines Ziellandes – festlegen können,
  • führen Schulungen und Prüfungen von betrieblichem Ausbildungspersonal mittels des weltweit eingesetzten Qualifizierungskonzepts "Ausbildung der Ausbilder (AdA) – International" durch,
  • vernetzen und koordinieren alle an der Ausbildung beteiligten Partner, also etwa Ausbildungsbetriebe, die Auszubildenden, berufliche Schulen oder überbetriebliche Ausbildungsstätten,
  • beraten und betreuen Unternehmen jederzeit in allen Fragen der Ausbildung und setzen sich für die Anerkennung der Abschlüsse im Zielland ein,
  • organisieren valide und qualitätsgesicherte Prüfungen auf Basis der DIHK-Qualitätsstandards für AHK-Berufsbildungaktivitäten und führen diese durch,
  • zeichnen die Teilnehmer nach bestandener Prüfung mit einem AHK-DIHK-Zertifikat aus und
  • ehren Ausbildungsbetriebe mit dem AHK-DIHK-Zertifikat "Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb".

Die vollständige Übersicht zu Angeboten, Konzeption und Qualitätsmanagement des DIHK-AHK-IHK-Netzwerkes entnehmen Sie bitte der DIHK-Veröffentlichung "Duale Berufsbildung im Ausland" (PDF, 3 MB).

Weiterführende Informationen:

  • Skills Experts-Programm
    Bundeswirtschaftsministerium und DIHK haben zur Förderung der AHKs beim Auf- und Ausbau der AHK-Berufsbildungsangebote das Programm "Skills Experts" ins Leben gerufen. Es läuft derzeit in Indonesien, Vietnam, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Kenia, Nigeria, Ghana, Südafrika und Chile. Die AHKs bilden dabei auch eine Schnittstelle zwischen deutschen und lokalen Unternehmen. Oft zieht die Zusammenarbeit zugleich wichtige Impulse für die Verbesserung der lokalen Berufsbildungssysteme nach sich, weshalb die AHKs auch Beratungsdienstleistungen für Ministerien und andere Institutionen anbieten.
  • AHKs
    Informationen zum weltweiten Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und Kontakte zu allen Standorten gibt es unter www.ahk.de.
  • Berufsbildungspartnerschaft Ecuador
    Die Einführung der dualen Ausbildung in Ecuador sowohl auf politischer als auch auf operativer Ebene zu unterstützen, ist Aufgabe der Berufsbildungspartnerschaft Ecuador. So wird die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie die Beschäftigungsfähigkeit von jungen Menschen verbessert.
  • Philippinen: K to 12 Plus Projekt
    Das Pilotvorhaben zur dualen Beruflichen Bildung "K to 12 Plus Projekt" fördert junge Menschen in der Region Manila.


Kontakt

Porträtbild RA Steffen Bayer, Referatsleiter Berufsbildung im Ausland
RA Steffen Gunnar Bayer Referatsleiter Berufsbildung im Ausland