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zwei Männer mit Schutzhelmen und Warnwesten im Gespräch

© Getty Images / Django / E+

In vielen Ländern weltweit herrscht ein Fachkräftemangel, der oft in dem jeweiligen Bildungssystem begründet ist. Global tätige deutsche Unternehmen finden in Boom-Regionen immer seltener qualifizierte Fachkräfte, was die Produktion und den Vertrieb hochwertiger Güter erschwert. Die Wettbewerbsfähigkeit dieser Betriebe steht und fällt mit den Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter.

Wie aktuelle Beispiele aus Europa zeigen, besteht ein enger Zusammenhang zwischen einer leistungsfähigen Wirtschaft und einem guten Berufsbildungssystem. Deshalb suchen immer mehr Länder und Unternehmen im Ausland nach grundlegenden Lösungen, aber auch konkreten Berufsbildungsangeboten. Sie zeigen dabei großes Interesse am deutschen Berufsbildungssystem, seinen Erfolgsfaktoren und Angeboten.

Vor diesem Hintergrund wurde der DIHK beauftragt, das IHK-AHK-Netzwerk weiterzuentwickeln, um die Mitgliedsunternehmen im Ausland noch besser bei der Fachkräftequalifizierung unterstützen und ausländische Regierungen sowie Institutionen bedarfsgerecht beraten zu können. Die vom DIHK koordinierten AHKs in 92 Ländern mit 140 Standorten sind dafür prädestinierte Aktionsplattformen der deutschen Außenwirtschaftsförderung.

Ihre Partner sind 79 IHKs in Deutschland, die als Kompetenzträger Berufsbildung entscheidendes Know-how für den Auf- und Ausbau eines breiten und vergleichbaren Dienstleistungsportfolios besitzen. Alle Aktivitäten zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, die sich aus diesem Kontext ergeben, verstehen DIHK, IHKs und AHKs als "Duale Berufsbildung im Ausland/Berufsbildungsexport". Eine Übersicht der darin begründeten Aufgabenschwerpunkte von DIHK, AHKs und IHKs haben wir in der DIHK-Veröffentlichung Duale Berufsbildung im Ausland (PDF, 3 MB) zusammengefasst, die es auch als spanische Fassung "La Formación Dual en el Mundo" (PDF, 4 MB) gibt.