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IHK-Berufsbildung international

IHKs fördern mit Berufsbildung auch Außenwirtschaftsbeziehungen ihrer Mitglieder
KFZ-Mechatronikerin bei der Arbeit

Immer noch ein seltenes Bild: eine KFZ-Mechatronikerin bei der Arbeit

© Abenteuer Ausbildung“-Fotoausstellung der IHK Köln/Ahrens+Steinbach

Die Industrie- und Handelskammern nehmen als entscheidende Systemträger und AHK-Kooperationspartner rund um das Thema Berufsbildung im Ausland/Berufsbildungsexport eine herausgehobene Stellung ein. Sie verfügen als die nach dem Berufsbildungsgesetz zuständigen Stellen für die Umsetzung der Berufsbildung in Deutschland über maßgebliche Expertise und Erfahrungen rund um Berufsbildung "made in Germany".

In Deutschland betreuen und beraten die IHKs (IHK-Finder) Unternehmen und Auszubildende; sie fördern und qualifizieren Ausbilder und Prüfer, sichern die Ausbildungsqualität von Betrieben und Ausbildern, organisieren die Prüfungen und stellen die öffentlich-rechtlichen Abschlusszeugnisse aus. Das dafür erforderliche Wissen fließt im Zuge der partnerschaftlichen Kooperation zwischen IHKs und AHKs in die Berufsbildungsdienstleistungen der AHKs ein – zum Nutzen der Unternehmen.

Darüber hinaus geben IHKs ihr Berufsbildungs-Know-how auch an andere Kammer- und Verbandsorganisationen im Ausland weiter, um so einen Beitrag zu einer guten Berufsbildung und zur wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort zu leisten. Dies erfolgt im Rahmen von bilateralen Erfahrungsaustauschen und insbesondere in Form von sogenannten Berufsbildungspartnerschaften, die von der sequa gGmbH gesteuert werden.

So können die AHKs die Qualität der dualen Berufsbildung und der Prüfungen nach deutschem Vorbild im Ausland unterstützen. Gleichzeitig fördern die IHKs die Außenwirtschaftsbeziehungen ihrer Mitgliedsunternehmen und damit der regionalen Wirtschaft.