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IHK-Organisation engagiert sich für durchlässigeres Bildungssystem

Gebäude der Universität Heidelberg

Hochschulen sollten noch stärker auch beruflich qualifizierten Fachkräften offenstehen

© thehague / iStock / Getty Images Plus

Damit Jugendlichen möglichst viele Qualifizierungswege mit entsprechenden Anschlussmöglichkeiten offenstehen, müssen Übergänge zwischen beruflicher und akademischer Bildung weiter erleichtert werden.

In den letzten Jahren wurden verstärkt Initiativen und Pilotprojekte gestartet, die mittels Anerkennung und Anrechnung entsprechende Schnittstellen schaffen beziehungsweise verbessern. Parallel dazu entwickeln Bildungsexperten aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam hybride oder auch "integrierte" Bildungsformate (weiter), die Elemente aus beiden Systemen in ein sinnvolles Gesamtkonzept gießen.

Flankierend dazu müssen die Gleichwertigkeit der beiden Bildungsbereiche noch stärker sichtbar gemacht und die Berufliche Bildung noch deutlicher als chancenreicher Qualifizierungsweg wahrgenommen werden. Neben einer umfassenden Berufsorientierung können dazu vielfältige Kooperationen beider Bildungssysteme beitragen, aus denen neue Initiativen für gelingende Übergänge und innovative Bildungsformate erwachsen.

Auch die IHK-Organisation engagiert sich für ein durchlässigeres Bildungssystem: So bauen die IHKs beispielsweise Studienabbrechern Brücken in die Berufliche Bildung (www.ihk.de/mit_praxis_zum_erfolg), engagieren sich in dualen Studiengängen oder pilotieren integrierte Bildungsformate. Der DIHK setzt sich aktuell unter anderem im Rahmen einer bildungspolitischen Arbeitsgruppe des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) für bessere Übergänge zwischen den Bildungsbereichen ein. Die AG "Durchlässigkeit" wird 2020 eine entsprechende Empfehlung aus Sicht der Beruflichen Bildung vorlegen.


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Julia Flasdick Referatsleiterin Hochschulpolitik, Forschungs- und Strukturfragen