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Emas-Register – Informationen zum Umweltmanagement

Umweltbezogene Risiken verringern - Rechtssicherheit erhöhen
Cover des Emas-Jahresberichts 2018

Unternehmen und sonstige Organisationen, die Energie- und Materialeffizienz systematisch verbessern, schädliche Umweltwirkungen und umweltbezogene Risiken verringern sowie ihre Rechtssicherheit erhöhen möchten, sind gut beraten, ein Umweltmanagementsystem einzusetzen.

Zum "Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung" (Eco Management and Audit Scheme, kurz: Emas) hält der DIHK im Internet ein Verzeichnis mit Informationen zu eingetragenen Organisationen bereit.

Die Datenbank ermöglicht unter der Adresse www.emas-register.de die Recherche der in Deutschland registrierten Organisationen mittels Suchkriterien wie Name, Registrierungsnummer, Bundesland, Branche (NACE-Code) und Betriebsgröße.

Emas-Organisationen verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistung über gesetzliche Anforderungen hinaus. Im Unterschied zu ISO 14001 verlangt Emas von den Teilnehmern, eine Umwelterklärung zu erstellen und diese von einem zugelassenen unabhängigen Umweltgutachter für gültig erklären zu lassen.

Die Zulassung der Umweltgutachter ist Aufgabe der Deutschen Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter mbH (DAU). Die DAU GmbH veröffentlicht im Internet auch eine Liste der zugelassenen Umweltgutachter, recherchierbar nach Branchen.

Die Aufgabe der Registrierung haben in Deutschland die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern übernommen. Eine Liste der Registrierungsstellen finden Sie unter www.emas-register.de/emas-registrierungsstellen.

Emas-Jahresbericht 2018

Die Zahl der Emas-Registrierungen ist 2018 gegenüber dem Vorjahr um 56 um auf 1.188 gesunken. Dahinter stehen 2.226 Emas-registrierte Standorte, das sind sieben weniger als 2017. Mehr Details gibt es im Jahresbericht der Emas-Registrierungsstellen 2018.

Emas-Jahresbericht 2018 (PDF, 1 MB)

Emas und DNK verknüpfen

Die Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen definiert 17 politische Ziele für eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene. Mit dem Umweltmanagementsystem nach Emas und dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) stehen zwei Instrumente zur Verfügung, die Unternehmen und anderen Organisationen dabei helfen, die an sie gerichteten Anforderungen und die eigenen Ziele auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu erfüllen.

Die Schnittstellen von Emas und DNK hat der Umweltgutachterausschuss in einer Studie mit dem Titel "Eine Formel für nachhaltigen Erfolg?" durch den Verband für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement (VNU e.V.) untersuchen lassen: www.emas.de.

In dem DIHK-Webinar "Nachhaltigkeit mit System – Emas und DNK verknüpfen" wurden am 14. Oktober 2019 die wesentlichen Ergebnisse der Studie vorgestellt und die praktische Umsetzung im Unternehmen diskutiert. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung können Sie hier abrufen:

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Porträtbild Jakob Flechtner, Referatsleiter Energie | Umwelt | Industrie
Jakob Flechtner Referatsleiter Klimapolitik, Energie- und Umweltmanagement

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Porträtfoto Martina Stirnberg
Martina Stirnberg Sachbearbeitung/Assistenz